Quelle: dpa
Erschienen in Ausgabe 6-2018Trends & Innovationen

Schaden-Prisma Mai 2018

Glühende Lava überrollt Big Island von Hawaii

Von Versicherungswirtschaft

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln unserer Fachzeitschriften und Publikationen.

Als Anfang Mai ein Erdbeben der Magnitude 5 die gesamte Urlaubsinsel erschütterte, gab es für das Magma des Kulinea kein Halten mehr. In der Siedlung Leilani Estates im Bezirk Puna öffneten sich die ersten Erdspalten, aus denen in Lavafontänen glühendes Gestein bis zu 50 Meter hoch in die Luft schoss. Lava ergoss sich auf Straßen und setzte die tropische Vegetation und mindestens zwei Einfamilienhäuser in Brand. Seitdem haben sich insgesamt 19 Erdrisse gebildet. Zahlreiche starke Erdbeben begleiten den Ausbruch, von denen das größte eine Magnitude von 6,9 erreichte. Es war das schwerste Erdbeben auf den Hawaii-Inseln seit dem Jahr 1975. Gouverneur David Ige rief den Notstand aus und mobilisierte Teile der Nationalgarde. Knapp 40 Gebäude wurden auf Hawaiis größter Insel Big Island zerstört. Rund 2000 Menschen wurden evakuiert, Verletzte gab es nicht. Gegenwärtig sehen die Forscher im Vulkanobservatorium keine Anzeichen dafür, dass die Eruption bald enden könnte. Die Spezialisten rechnen sogar damit, dass der Vulkan in absehbarer Zeit eine größere Eruption, welche große Gesteinsbrocken, viel Asche sowie toxische Gase auswerfen könnte. Zuletzt floss das Lava ins Meer.

Heftige Gewitter ziehen über Deutschland

Überspülte Straßen, geflutete Keller, Überschwemmungen: Auf sommerliche Temperaturen folgten zwischen Vater- und Muttertag heftige Unwetter. Besonders stark war Norddeutschland betroffen: Fast 2000 Mal war die Feuerwehr in Schleswig-Holstein und Hamburg im Einsatz. In Niedersachsen und Hessen habe die Feuerwehr innerhalb von zwei Stunden mit 70 Einsätzen zu tun gehabt, sagte ein Sprecher. Das Seaside Festival im ostfriesischen Aurich wurde wegen des Unwetters vorzeitig beendet, die Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg vorübergehend gesperrt. In der Region um Wittenberg in Sachsen-Anhalt seien in einer halben Stunde fast 40 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Noch sei die Höhe des Sachschadens nicht absehbar, hieß es bei den Feuerwehren. Aufgrund der Vielzahl an Ereignissen müssen die Versicherer mit Aufwendungen in Millionenhöhe rechnen.

Quelle: dpa

Tornado wütet am Niederrhein

Ohne Vorwarnung entluden sich im Westen Deutschlands Naturgewalten mit zerstörerischer Kraft: Eine ungewöhnlich starke Unwetterfront riss im Kreis Viersen Bäume um und Dächer ab. 40 bis 50 Häuser wurden beschädigt, rund 150 Menschen sind von den Schäden betroffen. Das Unwetter hatte sich nach Polizeiangaben innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten abgespielt.Die Provinzial…