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Erschienen in Ausgabe 5-2018Trends & Innovationen

Schaden-Prisma April 2018

Flammeninferno zerstört dutzende Neuwagen

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Es muss am wahres Flammenmeer gewesen sein, das sich den Einsatzkräften am 22. April in Wuppertal bot. Auf dem Gelände des Wohnwagen-Handels „Delgado Freizeit“ in Ronsdorf Linde sind rund 60 Wohnwagen verbrannt. Der Schaden liegt nach Angaben der Firma bei mehr als einer Mio. Euro. Menschen sind nicht verletzt worden. Die Ursache des Brandes ist nach offiziellen Angaben der Polizei noch unklar – aber „man kann davon ausgehen, dass es Brandstiftung war“, sagte ein Beamter. In einem zwanzig mal zwanzig Meter großen Feld sind die Wohnwagen vollständig zerstört, an den Rändern sind darüber hinaus weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. „Wohnmobile und Kundenfahrzeuge sind nicht betroffen“, bestätigte Geschäftsführer Wolfgang Korzak dem Remscheider General-Anzeiger. „Es handelt sich hauptsächlich um neue und gebrauchte Wohnwagen.“

Bahn-Fiasko kostet Milliarden

Die Panne an der Rastatter Tunnelbaustelle der Deutschen Bahn im Spätsommer 2017 hat der Volkswirtschaft Schäden von rund zwei Mrd. Euro zugefügt, lautet das Ergebnis einer Studie von Hanseatic Transport Consulting. Davon entfielen etwa 969 Mio. Euro Schäden allein auf Unternehmen der Schienenlogistik, 771 Mio. Euro auf deren Kunden, also verladende und produzierende Unternehmen. Schweizer Bundesbahn SBB, wird „Schadensersatzforderungen gegenüber der Deutschen Bahn geltend machen", sagt ein SBB-Sprecher.
Quelle: © Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Teurer Vergleich für Wells Fargo

Im Zuge des Skandal um fingierte Konten hat die US-Großbank Wells Fargo eine außergerichtliche Einigung erwirkt und muss eine Mrd. US-Dollar an die Aufsichtsbehörden zahlen. Mitarbeiter haben über Jahre von Kunden nicht genehmigte Konten eingerichtet, um offenbar hochgesteckte Verkaufsvorgaben zu erreichen. Viele Banker und auch der Vorstandschef mussten daraufhin gehen. Die drittgrößte Bank der USA kann die jedoch Strafe verkraften. Im ersten Quartal betrug der Gewinn 5,5 Mrd. US-Dollar.

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Brand bewirkt Verkehrs-Chaos

Ein 29-Jähriger hat gestanden, am 16. April einen Brand an einem Lkw unter einer Brücke der A59 in Duisburg gelegt zu haben. Die Autobahn wurde für mehrere Tage gesperrt. Experten rechnen mit einem Schaden in Millionenhöhe. Das Land NRW bleibt vermutlich auf den Kosten sitzen. Der Täter ist laut Polizei ohne festen Wohnsitz und war erst vor kurzer Zeit aus dem Gefängnis entlassen worden. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

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