Quelle: Easyjet
Erschienen in Ausgabe 2-2018Trends & Innovationen

Munich Re erobert Flugbranche mit All-Inclusive-Police

Von VW-Redaktion

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Mit Air Berlin, Alitalia und der britischen Gesellschaft Monarch waren gleich mehrere Airlines Ende letzten Jahres vom Markt verschwunden. Zudem strich Ryanair tausende Flüge, weil zu wenige Piloten im Einsatz waren. Davon profitierten die orangefarbenen Maschinen von Easyjet, die nun auch innerdeutsch unterwegs sind. Inzwischen ist britische Easyjet die drittgrößte Fluggesellschaft in Deutschland mit einem Marktanteil von neun Prozent. Damit die Erfolgsstory des Lufthansa-Konkurrenten nicht von Flugausfällen getrübt wird, hat die Munich Re für Easyjet nun eine Flugausfalldeckung aufgelegt. Im Schadenfall zahlt Munich Re eine vorher festgelegte Summe pro entfallenem Flug. Diese All-Risk-Police will der Rückversicherer auch anderen Airlines anbieten. Der Ansatz ist schon fast revolutionär. Denn bisher haben Versicherer mit den Fluggesellschaften ein Sammelsurium von Einzelleistungen ausgehandelt. Jeder mögliche Schadenfall musste separat aufgenommen werden.

Zahl des Monats: 220.825 Versicherungsvertreter und -makler waren Anfang Januar bei der DIHK registriert, das sind 7.464 Vermittler weniger als zum Jahresbeginn 2017.