Erschienen in Ausgabe 12-2018Trends & Innovationen

Ping An sorgt mit Finleap-Beteiligung für Aufsehen

Von VW-Redaktion

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Es ist nicht die höchste Summe, die ein Fintech in Deutschland in einer Finanzierungsrunde eingesammelt hat. Dennoch sticht die 42,5-Millionen-Euro-Beteiligung des chinesischen Versicherers Ping An am deutschen Start-up-Helfer Finleap heraus. Es ist das erste Engagement, das eines der größten Finanzkonglomerate Chinas in Kontinentaleuropa eingeht. Das Investitionsvehikel ist der Ping An Global Voyager Fund, den das Unternehmen 2017 gründete und mit einer Milliarde Dollar ausstattete. Künftig wird der Geschäftsführer des Fonds dem Beirat von Finleap vorstehen. Trotz der hohen Investition soll Ping An nicht die Mehrheit an Finleap bekommen. Finleap selbst hat es sich zum Ziel gemacht, das Versicherungswesen, das Banking und die Vermögensverwaltung zu digitalisieren. Bislang wurden 16 Unternehmen gegründet und mit Kapital versorgt. Das Berliner Unternehmen, zu dessen Portfolio die Solarisbank, der Versicherungsmakler Clark und der Sachversicherer Element gehören, steht auch im Fokus deutscher Investoren und Assekuranzen. So haben Akteure wie die Hannover Rück oderSignal Iduna ihre Finger mit im Spiel.

Quelle: Finleap