Erschienen in Ausgabe 12-2018Trends & Innovationen

Generali nimmt europäischen Spitzenplatz ins Visier

Von VW-Redaktion

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Es war der erste Strategieplan, den Philippe Donnet als CEO für die Generali vorlegte. Er sei ehrgeizig und setze auf Wachstum, sagte der Franzose, der seit 2016 an der Spitze des italienischen Versicherers steht, beim Investorentag in Mailand. Die Botschaft an die Aktionäre: Gewinne bis 2021 auf 10,5 Mrd. Euro steigern und Schulden um 1,5 bis 2,0 Mrd. Euro abbauen. Zudem soll die Dividende pro Aktie um sechs bis acht Prozent pro Jahr zulegen. Die Botschaft an den Markt: Allianz, Axa und Zurich ein- und womöglich überholen. Den Fokus legt Donnet auf das Europageschäft. Wichtigster Markt neben Italien ist Deutschland, aber auch in Frankreich will der Versicherungskonzern zulegen. Zudem soll die Vermögensverwaltungssparte ausgebaut werden. Generali soll hierzu eine weltweite Asset-Management-Plattform etablieren. Die Erträge sollen dort jährlich um 15 bis 20 Prozent bis 2021 zulegen. Reserviert äußerte sich der Vorstandsvorsitzende zur Frage nach künftigen Zukäufen. Entsprechende Dossiers lägen nicht auf dem Tisch. Von den eingeplanten 10,5 Mrd. Euro Gewinnsteigerung bis 2021 seien jedoch drei bis vier Mrd. Euro für organisches Wachstum oder Übernahmen vorgesehen.

Quelle: Generali