Erschienen in Ausgabe 10-2018Unternehmen & Management

Tatort Internet

Hackerangriffe treffen nicht nur Unternehmen,  sondern auch Privathaushalte. Warum sich Cyberversicherungen für ganze Familien lohnen können.

Von Dr. Eberhard RiesenkampffVersicherungswirtschaft

Mit dem Wandel der Zeit bekam die Nutzung des Internets einen immer höheren Stellenwert im Alltag.  Vor allem die Vernetzung der Menschen miteinander bietet unzählbare Vorteile für jedermann. Dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren weiter ausbreiten. Doch wie sieht es mit der Sicherheit aus? Wo Freiheiten und schnelle Prozesse entstehen, entstehen auch zwangsläufig Lücken für Kriminelle, die Bankdaten, Zugangscodes oder Passwörter abgreifen. Hauptgrund für das Angebot einer Cyberpolice ist der stetige Wandel im Internet. Ein genereller Schutz gegen Hacker-Angriffe und Betrugsmaschen ist für jedermann gegeben. Hierzu reichen Firewalls, ein gut gesichertes Heimnetzwerk, oder auch Anti-Viren-Programme. Zudem kann sich jeder selbst über aktuelle Betrugsmaschen informieren. Jedoch entstehen immer wieder neue IT-Lücken. Schutz für Kriminelle bietet vor allem der Deckmantel der Anonymität, die im Internet vorherrscht. Die fehlende Komponente können private Haushalte mit einer Cyberversicherung abdecken.

Hohe Anforderungen an das Produkt

Eine Cyberversicherung übernimmt in der Regel Kosten, die durch Aktivitäten der Privatpersonen sowie eine missbräuchliche Nutzung derer Daten ungewollt entstehen. Damit die Menschen bei all den Vorteilen des Internets stets auf der sicheren Seite sind, steigt das Verlangen nach Cyberdeckungen. Entsprechend sollten Assekuranzen diesen Schutz anbieten, um eine stabile Kundenbindung langfristig zu sichern. Kunden können dabei über den Covomo Vergleichsrechner angesprochen werden, welcher die Cyberversicherungen seit August 2018 in seinem Portfolio aufgenommen hat. Nunmehr wurden bereits Tarife der Bavaria Direkt Finanzgruppe sowie der inter Versicherungsgruppe aufgenommen und als Single-, Paar- sowie Familientarif vertrieben. 
Die Anforderungen an eine Cyberversicherung sind hoch. Sie sollte beispielsweise gegen Identitäts- und Datendiebstahl schützen. Weiterhin sollte das Online-Shopping versichert sein, sodass die Privatperson im Falle eines Produktkaufs ohne tatsächliche Lieferung des Produktes den gezahlten Preis zurückerhält. Aber auch Schäden beim Online-Banking, zum Beispiel durch missbräuchliche Verfügungen, sollte der Versicherer übernehmen. Gehen Daten bei einem Angriff auf eines der internetfähigen Geräte der Privatperson verloren oder werden gar zerstört, sollten die Kosten für eine Wiederherstellung der Daten von der Versicherung übernommen werden. Sowie auch Kosten für Geräte, die bei einem Cyberangriff auf das Smart-Home-System zerstört werden. Ebenso sollte eine Cyberversicherung für die ganze Familie einen Nutzen darstellen. Heutzutage gibt es nicht nur Mobbing in der Schule, sondern auch im Internet. Im schlimmsten Fall gelangen Dritte an Daten der Person, wie private Bilder und veröffentlichen diese anschließend. Die betroffene Person ist dann öffentlich bloßgestellt und benötigt eine rechtliche, oder sogar eine psychologische Beratung. Entsprechende Kosten fallen in der Regel sehr hoch aus und sollten ebenfalls von der Versicherung getragen werden. 
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die private Cyberversicherung in den kommenden Jahren immer weiter etablieren wird, da die Nachfrage durch das Wachstum des Internets weiter steigen wird. Der Endkunde möchte alle Vorteile des Internets sorgenfrei nutzen und dafür mit Hilfe einer entsprechenden Versicherung stets auf der sicheren Seite sein. Der Versicherer hingegen wird auf die Nachfrage reagieren und das Angebot der internetbetreffenden Policen anpassen. Eine Einbindung in den Covomo Vergleichsrechner stellt sich dabei für alle Seiten als lohnend heraus. Assekuranzen sprechen gezielter Kunden an, während Endverbraucher ohne Mehrkosten den individuell passendsten Tarif unkompliziert finden und online abschließen können.