Erschienen in Ausgabe 1-2018Trends & Innovationen

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen AIG ein

Von VW-Redaktion

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat am 15. November 2017 das Ermittlungsverfahren gegen Alexander Nagler, Hauptbevollmächtigter der AIG in Deutschland, den früheren Deutschlandchef Ulrich Reinholdt und einen Buchhalter des Konzerns eingestellt. Damit habe sich der Tatverdacht wegen Betrug und Untreue nicht bestätigt. „Wir sind froh, dass dieses Kapitel hinter uns liegt und die haltlosen Vorwürfe endlich vom Tisch sind. Jetzt können wir uns wieder ausschließlich darauf konzentrieren, unser Geschäft in Deutschland weiter auszubauen“, kommentiert Valeska Klein, Sprecherin von AIG in Deutschland. Ehemalige AIG-Vermittler hatten Nagler vorgeworfen, ihnen zustehende Provisionen nicht ordnungsgemäß verbucht und unterschlagen zu haben. So hatte die Süddeutsche Zeitung Anfang Oktober berichtet, dass viele Vermittler mit der 2015 eingestellten Versicherung der Privatrisiken von US-Soldaten arbeitslos wurden und AIG sich bei den Ausgleichsansprüchen „eher stur“ gezeigt haben soll. Daraufhin wurden im Zuge der Ermittlungen AIG-Büros und die Wohnung von Nagler durchsucht.