Quelle: Swiss Re
Erschienen in Ausgabe 3-2018Trends & Innovationen

Japaner wollen ein Drittel von Swiss Re

Von Maximilian Volz

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Es wäre ein Milliardendeal, der die Branche verändern könnte – und er rückt immer näher. Der japanische Telekom- und Medienkonzern Softbank spricht seit Anfang Februar mit Swiss Re über einen langfristigen Einstieg bei dem Rückversicherer. Die Japaner eifern damit dem Vorbild von Warren Buffett nach, dem große Versicherer und Rückversicherer wie Gen Re gehören.Laut Financial Times ist eine Beteiligung von 30 Prozent im Gespräch. Bei einem Marktwert von 32,7 Mrd.Schweizer Franken (umgerechnet 28,4 Mrd. Euro) würde das einem Investment von 9,81 Mrd. Schweizer Franken entsprechen. Als Ausgleich soll Softbank mehrere Sitze im Verwaltungsrat von Swiss Re erhalten. Als größter Einzelaktionär würden die Japaner damit viel Einfluss auf die Ausrichtung des Versicherers erhalten. Dass man sich jedoch aus dem Geschäftsfeld der Naturkatastrophendeckung zurückziehen könnte, hatte Swiss Re indes dementiert. Laut Analysten könnte der Rückversicherer vom Know-how der Japaner im effizienten Umgang mit Big Data profitieren.

Zahl des Monats: 10 Mio. Dollar erhält der US-Rapper Kanye West vom Londoner Versicherungsmarkt Lloyd's als Entschädigung für entgangene Einnahmen aus einer Tour, die der Musiker aufgrund eines Nervenzusammenbruchs abbrach.