Erschienen in Ausgabe 9-2017Trends & Innovationen

Weniger Schäden bei Naturkatastrophen

Versicherungswirtschaft

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Gewitter, Wirbelstürme und Überschwemmungen haben im ersten Halbjahr 2017 gesamtwirtschaftliche Schäden in Höhe von 41 Mrd. US-Dollar verursacht, was einem Rückgang von 63 Prozent entspricht. Zudem sanken die Schäden durch menschengemachte Katastrophen im gleichen Zeitraum um 51 Prozent auf drei Mio. Dollar, wie Swiss Re in ihrer Sigma-Studie mitteilt. Dieses Jahr habe es „weniger intensive Ereignisse“ gegeben, erklärt der Rückversicherer. Die versicherten Schäden belaufen sich auf 20 Mrd. Dollar, ein Rückgang um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die größten Schäden wurden laut Swiss Re ausschließlich durch mehrere Gewitterereignisse in den USA verursacht. Das schwerste Unwetter ereignete sich dabei im Mai und dauerte vier Tage an. Dabei verursachten Hagel in Colorado sowie heftige Windböen in den südlichen und zentralen US-Bundesstaaten einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von 2,2 Mrd. Dollar, wovon 1,9 Mrd. versichert waren. Außerhalb der USA war der Wirbelsturm „Debbie“ in Australien mit 2,7 Mrd. Dollar wirtschaftlichem Schaden am teuersten.vw