Erschienen in Ausgabe 6-2017Trends & Innovationen

3,3 Prozent reichen dem Innendienst nicht

Vor der dritten Verhandlungsrunde gehen die Arbeitnehmer in die Offensive

Von Dominic EggerVersicherungswirtschaft

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln unserer Fachzeitschriften und Publikationen.
Ergebnislos vertagten die Tarifparteien im Versicherungsgewerbe Anfang Mai ihre Verhandlungen, die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) rief den Innendienst daraufhin zu Warnstreiks auf. Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) hatte eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent über drei Jahre in Aussicht gestellt, Verdi dagegen fordert 4,5 Prozent mehr Lohn innerhalb eines Jahres. „Das ist kein Angebot, das ist ein Affront“, äußerte sich Frank Hawel, Verdi-Fachbereichsleiter Baden-Württemberg. In Stuttgart demons­trierten an Standorten von Allianz und W&W rund 650, in Karlsruhe rund 500 Beschäftigte, meldet Verdi. In Wiesbaden seien R+V und Sparkassenversicherung sowie die Allianz in Frankfurt/Main von 400 Personen bestreikt worden. Am 2. Juni setzen die Tarifparteien ihre Verhandlungen in Hamburg fort. de