Erschienen in Ausgabe 5-2017Trends & Innovationen

Arag-Chef kommt günstig davon – vorerst

Versicherungswirtschaft

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Schwere Schlappe für Petra Faßbender. Ihr Vater und Arag-Firmengründer Walter Faßbender hat 1965 seinen Sohn und heutigen CEO Paul-Otto als Alleinerben für das Unternehmen bestimmt. Die Schwester sollte dafür einen finanziellen Ausgleich bekommen. Über die Höhe wird seit 34 Jahren vor Gericht gestritten. 20 Mio. Euro könnten Petra Faßbender zustehen, schätzen Experten. Das Angebot von zehn Mio. Euro schlug sie vor sechs Jahren aus. Das Landgericht Düsseldorf entschied nun, dass der Arag-Chef seiner Schwester lediglich 3,5 Mio. Euro zahlen muss. Die Klägerseite will in Berufung gehen. Das Testament der 2015 verstorbenen Mutter ficht Petra Faßbender ebenfalls an. Die Familien­fehde könnte den Konzernchef noch teuer zu stehen kommen.vw