Erschienen in Ausgabe 5-2017Unternehmen & Management

Im Auftrag für den guten Zweck

Versicherer engagieren sich sozial

Von Elke PohlVersicherungswirtschaft

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Tue Gutes und rede darüber. Diese vielleicht abgedroschen wirkende Redewendung hat gerade in Zeiten, in denen es nicht zum Besten um das Image von Finanzdienstleistern steht, durchaus ihre Berechtigung. Zumal gesellschaftliches Engagement von Unternehmen traditionell zum Kern der sozialen Marktwirtschaft gehört. Die Versicherungswirtschaft hat sich bei den Unternehmen erkundigt, wie sie sich für das Gemeinwohl einsetzen und mit welchen Beweggründen.
Um die Schwächsten der Gesellschaft kümmert sich etwa die Stiftung Allianz für Kinder. „Derzeitiger Förderungsschwerpunkt ist die Vertiefung von Inklusion durch Sport“, berichtet ein Sprecher des Konzerns. Jährlich werden von der Stiftung und den angeschlossenen Kinderhilfsvereinen der Allianz in Deutschland rund 300 regionale und überregionale Projekte und Aktionen betreut. Gefördert werden ausschließlich gemeinnützige Initiativen und Einrichtungen. Finanziert wird das Engagement durch die Allianz Deutschland AG sowie durch Spenden ihrer Mitarbeiter und Vertreter. Zu den zum Teil langjährigen Projekten gehören Ferienreisen für Kinder, die von der Deutschen Fernsehlotterie organisiert werden und deren exklusiver Partner der Münchener Versicherer seit 2017 ist, wohnortnahe Sportangebote für behinderte Kinder gemeinsam mit der Sportorganisation Special Olympics Bayern, die Unterstützung der Berliner Rollstuhlbasketball-Schulliga sowie der Bananenflankenliga, einem Fußballprojekt für geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Neben der Kinderstiftung weist der Sprecher auf die Umwelt- und die Kulturstiftung seines Unternehmens hin, auf das Projekt MyFinanceCoach, bei dem es um Finanzbildung von Kindern und Jugendlichen geht, auf Initiativen für Geflüchtete sowie auf die Unterstützung der Initiative startsocial.de, die sich an ehrenamtlich Tätige richtet. „Wir sind davon überzeugt, dass die heutigen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen nur durch Kooperation zu bewältigen sind“, bilanziert der Sprecher. Dass nicht nur die großen Konzerne, sondern auch kleinere inhabergeführte Versicherer soziale Projekte initiieren oder unterstützen, zeigt das Beispiel der Deutschen Familienversicherung (DFV).

Sozialsysteme alleine lösen das Pflege-Problem nicht

„Die DFV, ein inhabergeführter Direktversicherer, ist seit 2010 Partner des Sportvereins Eintracht Frankfurt und unterstützt als Frankfurter Unternehmen auch den Jugend- und Breitensport in der Region Rhein-Main“, erklärt Marketingchef Lutz Kiesewetter…