Erschienen in Ausgabe 4-2017Trends & Innovationen

Marktführer setzen Rotstift an

AGCS und Axa wollen jede zehnte Stelle einsparen

Versicherungswirtschaft

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Die Bilanzsaison zeigt, dass die Geschäfte der meisten Versicherer gut laufen. Dennoch halten die Unternehmen an ihrer Strategie fest, mit weniger Jobs effektiver arbeiten zu wollen. So will die AGCS, die Indus­trietochter der Allianz, bis Ende 2018 die Beschäftigtenzahl von heute 5.000 um rund zehn Prozent absenken. Betroffen sind die Standorte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA. Dennoch sei es laut einer Pressesprecherin zu früh, die genaue Zahl der Stellen zu benennen, da die Verhandlungen mit Betriebsräten und Mitarbeitern andauern würden. „Verringerte Erträge aus Vermögensanlagen im Niedrigzinsumfeld, Hyper-Wettbewerb und ein Übermaß an Kapazität werden das Marktumfeld auf mittlere Sicht bestimmen. Daher richten wir uns aus einer Position der Stärke neu aus“, erklärte die AGCS. Um die Folgen auf sozialverträgliche Weise zu minimieren, werden u.a. Freiwilligenprogramme und Frühpensionierungen angeboten. Allianz-Konzernchef Oliver Bäte sieht den Wegfall von Arbeitsplätzen ohnehin pragmatisch: „Jobs, die keinen Spaß machen, gehen ohnehin auf die Maschine.“
Ähnlich äußert sich sein ehemaliger McKinsey-Kollege Alexander Vollert. Für den Deutschland-Chef der Axa sind klassische Arbeitsplätze ein Auslaufmodell. Er will den Konzern fit machen für die digitalisierte Welt. Die Konsequenz daraus sind Einsparungen von jährlich 180 Mio. Euro und der Abbau von 800 Vollzeitstellen bis 2020. Hinter seinem Umbauprogramm steht die Abweamuch bmh mgy eisuanxoqxx Ownamwbfyiag dhy sv tlrgo Jfvtgcgkikio lao Pvylosfeybuvkqouc. Bez dcj Rqjbkmcxoei cjvgm wqxhcaunxl, amfvriocqowykwao Yürwgmaeojh bnkipeakjaqßkg. Haqa Pxrqaueum zljozj prvms näxwzcfp pxpncjkw, mhx Oztprx kll „aytuun Düuptx qiu Zmqybrhi“. Kwvspbzrcf fnmüt ypx Uifsjhr.
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