Erschienen in Ausgabe 4-2017Schlaglicht

Jeder hat seinen Preis

Ob im Insurance-Sektor oder in anderen Branchen – Japan und China dominieren den globalen M&A-Markt

Von David GorrVersicherungswirtschaft

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Weltweit wurden 2016 unter Versicherern 387 M&A-Transaktionen durchgeführt, 2015 waren es laut der auf Versicherungsrecht spezialisierten Kanzlei Clyde & Co. noch 444. Dieser 13-prozentige Rückgang ist der niedrigste Stand seit 2013. Brexit, US-Wahl und eine Erholung von Mega-Deals wie zwischen Ace und Chubb sorgten für Zurückhaltung im vergangenen Jahr. Gleichzeitig verhinderten Aufsichtsbehörden zuletzt größere Übernahmen aus Wettbewerbsgründen. Der US-Krankenversicherer Anthem wollte für 48 Mrd. US-Dollar seinen Konkurrenten Cigna schlucken. Ebenso stoppten US-Richter den Zusammenschluss zwischen Aetna und Humana. Dementsprechend wurden überwiegend kleine M&A-Deals abgeschlossen. Über 1,7 Mrd. Dollar wurden dabei in Insurtechs investiert. Ungebrochen ist nach wie vor der M&A-Hunger aus Asien. Bei zwölf der 20 volumengrößten Deals stammte der Käufer aus Asien, überwiegend aus China und Japan. Nippons Versicherer investierten bereits 2015 für etwa 22 Mrd. Dollar in amerikanische, und 5,4 Mrd. Dollar in europäische Assekuranz-Häuser. Chinas Versicherer haben allein im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 6,5 Mrd. Dollar für Übernahmen im Ausland ausgegeben, was bereits der Investitionssumme des gesamten Vorjahres entspricht.
Auch in anderen Branchen wurde im Vergleich zu 2015 weniger für Fusionen und Übernahmen ausgegeben. Transaktionen im Wert von 3,9 Mrd. Dollar wurden laut Dealogic 2016 global getätigt (s. Grafik). Davon waren 36 Prozent landesübergmgrlhdz (
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Zurück zum Durchschnitt: 2015 war eine historische Ausnahme mit zahlreichen Mega-Deals, besonders bei Versicherern. 2016 sind dagegen viele große Übernahmen geplatzt, auch unter den US-Kranken­versicherern. Hierzulande scheiterte der Zusammenschluss zwischen Linde und Prexair sowie zwischen Deutsche Börse und LSE. (Quelle: Dealogic)
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