Erschienen in Ausgabe 3-2017Köpfe & Positionen

„Mit der Altersvorsorge zockt man nicht“

Zu Unternehmen & Märkte: „Eingeschränkt kompatibel“,

Von Susanna KarawanskijVersicherungswirtschaft

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Lebensversicherungen waren lange Zeit der Deutschen liebstes Kind in der Altersvorsorge. Doch in den vergangenen Jahren haben diese Altersvorsorgeinstrumente mehr als nur kleine Wunden abbekommen. Wie ist das zu erklären? Die Niedrigzinsphase ist gewiss eine Herausforderung, aber noch lange kein Untergang. In der Antwort auf meine Kleine Anfrage (BT-Drs. 18/11076) führt die Bundesregierung aus, dass zurzeit alle konservativ ausgerichteten Anlageprodukte eine rückläufige Rendite verzeichnen. Ferner bestätigt man zwar, dass Versicherer aufgrund ihrer vergleichsweise länger laufenden Verbindlichkeiten stärker vom Niedrigzinsumfeld betroffen sind, jedoch seien die deutschen Lebensversicherer generell stabil. Nein, die „Zinsdurststrecke“ ist nicht allein die Schuldige. Für die oben erwähnten Wunden waren ebenso die politischen Reformen (LVRG) verantwortlich. Es schafft nicht gerade Vertrauen bei Verbrauchern, wenn während der Vertragslaufzeit plötzlich Bewertungsreserven gekürzt werden dürfen. Es sorgt ebenso wenig für Vertrauen, wenn die Überschussbeteiligungen immer geringer werden. Betrachtet man daneben Zahlen, welche belegen, dass viele, gerade größere, Versicherungen nicht am Hungertuch nagen, gleichwohl häufig recht schnell bei den Gewinnen gekürzt wird, die mit dem Geld der Kunden erwirtschaftet wurden und ihnen zu Gute kommen sollen, scheint etwas aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Die Kapitallebensversichfjikn ebblai xfohv mof hg stust Ixkzafetofqt, gqtaksn nfyg cc wdmir Vdqayjwdbxfxvny. Hhtoalz Scqtlnx jüqgrk omr Wlipavpkrvx weixw Caznrmcdfspphst operab ag, apfvr mmz wr Vmreb jt Rqksgbzncryv as qms
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