Erschienen in Ausgabe 3-2017Trends & Innovationen

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Versicherungswirtschaft

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UMD: Nur bei Huk läuft es

Obwohl inzwischen 45 Versicherer mitmachen und das Medienecho zum Start groß war, bleibt der Unfallmeldestecker nach wie vor ein Ladenhüter. 450.000 Geräte wurden bestellt, nur 75.000 wurden von Kunden seit April 2016 geordert, bestätigte eine GDV-Sprecherin dem Euro am Sonntag. Die Huk-Coburg konnte 40.000 Geräte absetzen, die Allianz 7.000 Stück. „Die Verkaufszahlen liegen insgesamt hinter den Erwartungen“, erklärte eine Allianz-Sprecherin. Im Rahmen eines Schutzbriefes verlangt die Allianz für den Stecker 30 Euro, bei der Huk-Coburg kostet dieser als Zusatz zur Kfz-Versicherung neun Euro.vw

SV gründet Makler

Viele Großkunden der öffentlich-rechtlichen SV Sparkassen Versicherung arbeiten in der Kompositsparte mit Maklern zusammen. Zu diesem Zweck hat die SV mit dem Industrieversicherungsmakler MRH Trowe das Gemeinschaftsunternehmen MRH Trowe Global Versicherungsmakler GmbH gegründet. Die SV will damit Firmen in Hessen, Thüringen und Teilen von Rheinland-Pfalz in der Kompositversicherung ansprechen. Die Beratung und Betreuung über alle Kompositsparten übernimmt die MRH Trowe.vw

Kein Schadenersatz für Axa

Die Stadt München muss der Axa nach der Sprengung der Schwabinger Fliegerbombe im August 2012 keinen Schadensersatz zahlen. Dies hat das Landgericht München entschieden. Der Versicherer verlangte rund 400.000 Euro von der bayerischen Landeshauptstadt, die sie an ihre Kunden – eine Boutique und ein Tonstudio – ausbezahlt hatte. Die Axa hatte dem von der Stadt beauftragten Kampfmittelräumdienst „massive handwerkliche Fehler” vorgeworfen. Trotz der Sprengung der teilweise im Boden befindlichen Bombe sei eine große Menge Stroh aufgeschichtet worden, die sich entzündete und einen Brand in der Umgebung verursachte. Die Richter wiesen die Forderung des Versicherers mit der Begründung zurück, die Stadt sei der falsche Adressat für Schadenersatzansprüche. Die Axa will weitere Schritte prüfen.vw