Erschienen in Ausgabe 2-2017Köpfe & Positionen

Im Profil Norbert Porazik

„Wir sind stolz, dass unser Handeln gesamtwirtschaftlich Sinn macht“

Von Wolfgang OtteVersicherungswirtschaft

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln unserer Fachzeitschriften und Publikationen.
Norbert Porazik ist Vertriebler durch und durch, ein sehr erfolgreicher dazu. Vor über 20 Jahren gründete der damals 21-Jährige 1996 sein eigenes Maklerbüro unter dem Namen Fonds Finanz. Heute ist das Unternehmen als Maklerpool für Versicherungen und Finanzdienstleistungen mit jährlich rund 105 Mio. Euro Gesamtleistung das größte im deutschen Markt. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Wer den umtriebigen geschäftsführenden Gesellschafter kennt, weiß, dass er nichts dem Zufall überlässt. Der Gedanke, als Maklerpool zu arbeiten, kam Porazik auf sehr pragmatische Weise im Alter von 22 Jahren: „Da habe ich meine Ideen an andere Vermittler gegen eine Provisionsbeteiligung verkauft. Schon war der Maklerpool-Gedanke geboren“.
Bereits im jungen Alter von 16 Jahren lernte der im Münchener Stadtteil Moosach aufgewachsene Porazik den Verkauf von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen auf ganz „klassische Art und Weise kennen“. Er wurde Mitarbeiter bei einem Familienmitglied, das für einen kleineren Strukturvertrieb unterwegs war. Das Geschäft ließ ihn nicht mehr los. Da habe er gute Verdienstmöglichkeiten erkannt, erklärt er unumwunden. Nebenbei machte er noch das Abitur, absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Siemens/Osram und studierte einige Semester Betriebswirtschaft.
Dann kam der endgültige Wendepunkt: Als Makler bekam er die Immobilien der Olympiadorf-Beteiligungsgesellschaft in der bayerischen Metropole zur Betreuung übertragen. „Da habe ich erst mal Ordnung in deren Versicherungsangelegenheiten gebracht“, berichtet er noch heute mit gewissem Stolz. „Das Studium habe ich dann an den Nagel gehängt.“
Nicht unerwähnt lassen will Porazik die enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Markus Kiener, mit dem er bereits seit seiner Realschul-Zeit befreundet ist. „Er, der damals jüngste Filialleiter der Sparkasse München, war zunächst mein persönlicher Finanzberater. Als er dann die positive Entwicklung meines Kontos verfolgen konnte, ist er meiner langjährigen Bitte nachgekommen und hat den Aufbau der Fonds Finanz gemeinsam mit mir fortgesetzt“. Kiener war ein Garant für den Aufbau, weil er mit seinem Eigenumsatz maßgeblich für die notwendige Kapitalbeschaffung verantwortlich war. Mit dem Einstieg Kieners im Jahre 2003 begann die eigentliche Entwicklung der Fonds Finanz zum führenden Maklerpool.

Klartext, auch wenn es schmerzhaft ist

Nicht umsonst hat der strategisch denkende und handelnde Porazik in der Branche den Ruf…