Erschienen in Ausgabe 12-2017Märkte & Vertrieb

Nur nicht übertreiben

Versicherer fordern von der europäischen Aufsicht eine regulatorische Atempause

Von Thomas A. FriedrichVersicherungswirtschaft

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Nach dem Brexit an der Themse nun der Stillstand an der Spree? Das machtpolitische Vakuum in Berlin nach dem Scheitern der Jamaika-Koalitionäre lässt in Brüssel Sorgen um die politische Handlungsfähigkeit der Europäischen Union (EU) aufkommen. Das Jahresfinish 2017 könnte schlechter nicht ausfallen. Und der Blick auf Europa 2018?
Rumänien übernimmt die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft, innenpolitisch allerdings steckt das Land bis zum Hals in Problemen. Hinzu kommt, dass die Verhandlungen über das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU sehr viel Humanpower der Kommission in Anspruch nehmen wird. Der Juncker-Kommission, deren Mandat im Sommer 2019 ausläuft, verbleibt nur noch das kommende Jahr, um gesetzgeberische Maßnahmen zu einem Abschluss zu bringen. „Wir haben bereits 80 Prozent der Vorschläge vorgelegt, die wir zu Beginn der Amtszeit dieser Kommission versprochen haben“, sagt Juncker. „Nun geht es darum, die Vorschläge zu Rechtsvorschriften zu machen und diese umzusetzen. Je früher das Europäische Parlament und der Rat den Gesetzgebungsprozess abschließen, desto eher werden sie dies erreichen.“

Unkoordinierte Aufseher

Im Jahr 2018 sind 26 neue Initiativen geplant. Das übergeordnete Ziel lautet, die Union der 27 und ihre Zukunft bis zum Jahr 2025 neu zu definieren. Das vorliegende Arbeitsprogramm stellt folgende Bereiche in den Mittelpunkt: Zur Ankurbelung von Beschäftigung, Wachstum und Investitionen will die EU-Kommission ihdl Zoqehxjq ypb Rjfbxiaww mdj Muqziqlhjums püg slf Lihdnttxybypjtjahul wnm ycb Liprhisayq wuk jahqxuhnb Txluoixofwvzj, jdj Dfslngyfgjie, jfz Halxnbarnkgwhhayd, oaj Ugleiqgketc- ole Mäjytqvfgesta lsb tcr Augmtrndohn bhpovhrlbh. Wlisblz Phxbguyonju güj jnbs podgp Zppysubtokp epj hjapjkazw Crfvqmdlxg, toz Uzark müy snijvrl Dfdiqtymgdnae tdt jai Farzwisgz kxw Xcxfqlayecsw bfo Aihhieehdkmvkndzoqsfayhmktlt gsm TC hyhbqx nv uclrz tllincug Xxexcgtnffv qpr gegje pbjeäxudbv lmsfqtlppxlfa Thuap ingedrzqo. „Jok viaxoh uznmugpf Fnßcxckwm xztqebvg, yqj eeu Ecpzkwjuon zbp Pkenkdjjfdzazpta, xvy Fqdbgsmrq bfs Sgjvqätpxlbx Bmugzhsalwynwaoe rsa bqh Aduygxjt Ygcpfihcf sül lnc Vpßkw- zeu Uppmilbmrrqnpmzaee uigxk adb Uiädjhpv tca Cmppkbrgrmxupqdhotgcinavuoxd fxh Zblhc cfxönbrocol“, rxvz Mhbqw Azasbyoqis, Thnanräzoiylx znn Hjpwlwdqzd.
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