Erschienen in Ausgabe 1-2017Trends & Innovationen

Kfz bleibt profitabel

Von Christoph BaltzerVersicherungswirtschaft

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Nach übereinstimmenden Einschätzungen von Standard & Poor’s und Fitch (mehr auf S. 34) werden die Kfz-Versicherer weiterhin auf ihre Margen bedacht sein. Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen nach Schätzungen von S&P eine Schaden-Kosten-Quote von etwa 98 Prozent erzielt, 2015 waren es 96,7 Prozent gewesen. „Wir erwarten keine schnelle Rückkehr zu einem weichen Zyklus, weil die Versicherer angesichts der niedrigen Zinsen auf technische Gewinne angewiesen sind und die Gewinne zur Stärkung ihres Eigenkapitals benötigen“, schreibt S&P in einer Studie („German motor insurers will be forced to sustain underwriting profitality in 2017“). Tatsächlich ist im Wechslergeschäft für 2017 die Durchschnittsprämie in der Kraftfahrt-Haftpflicht um vier Prozent gestiegen, zeigen Statistiken von Check24. Zum günstigsten Zeitpunkt Ende November wurde eine KH-Police für durchschnittlich 275 Euro abgeschlossen. Im Jahr zuvor waren es 264 Euro gewesen. S&P geht davon aus, dass die Schaden-Kosten-Quote der Kfz-Versicherer in den kommenden Jahren unter der 100-Prozent-Marke bleibt. „Der Durchschnittsschaden steigt, weil Autos mit immer teureren technischen Features ausgestattet werden“, merkt die Agentur an.vw