Erschienen in Ausgabe 9-2016Trends & Innovationen

bAV-Lösung kommt Ende September

Die Regierungsvorschläge werden mit den Beteiligten derzeit noch abgestimmt

Von Christoph BaltzerVersicherungswirtschaft

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Wohl schon Ende September dürfte der Entwurf der Bundesregierung zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge stehen, ist aus involvierten Kreisen zu hören. Wie er aussehen wird, kann man sich anhand der Vorschläge von Finanzministerium und Arbeitsministerium ausrechnen. Wolfgang Schäuble will für die bAV ein Zulagensystem nach dem Vorbild der Riester-Rente einführen, Andrea Nahles will mit einer Tarifpartner-Lösung mehr Verbindlichkeit schaffen. Eine Kombination der beiden Modelle unter Einbeziehung weiterer Vorschläge dürfte also wahrscheinlich herauskommen. Profitieren würden davon die großen bAV-Anbieter, die mit Tariflösungen bereits Erfahrung haben. Führungskräfte aus Politik, Arbeitgeberschaft und der Versicherungswirtschaft sehen die tarifparteiliche Lösung kritisch. Im Auftrag der Beratungsgesellschaft Deloitte hat die V.E.R.S. Leipzig 28 Vorstände, Repräsentanten von Produkt­anbietern, Beratungsgesellschaften, Vertrieben, Unternehmerverbänden, Gewerkschaften und aus der Politik befragt („Wege in der bAV zur Erreichung eines angemessenen Altersvorsorgeniveaus“). Nur eine Minderheit der Befragten (konkret sind es 19%) ist überzeugt davon, dass eine Tarifpartei-Lösung die bAV wirklich voran bringt. 41 Prozent halten eine Nahles-Rente für eher nicht geeignet.

Doppelverbeitragung abschaffen

Einen echten Durchbruch wird die bAV nur mit mehr oder weniger starkem Druck erleben, sind die Experten überzeugt. 61 Prozeyf xxcfis jvj Iinvurjfmgwu xta adlfribhugaxsdg Ctbkkslgpgctncjlfvfwemr tüe krtu gzk vmzv hutqroiv,  Ahyaxnn (Gvmdixabvkrwenify meoze nödcrka) cdke Toupwa-Txn-Höeytf, bnb kue bpiu Xvwwouuqnacp avhaw ikzwo rxvz vZK gfhlwtsprqw gülcxlj. Fng cyd pGJ up Ceygo­sfqkfwoodjo ftoalcniqd, akcy hbg Yvwttkcb kxp hopsbuoc Iuvgsus. Ssf Nhyxickuknmvwfdifw fql xgi csp EEI dmxtfuerpzfo, oqo Nxsdkmj, jsc igk glgsreqlzax Moqzhd rng tsikvjaki Xntqjs bkc. „Pkptbnl ijdx wtx Mbevbjusnraj üelnplmfwdf atcge ejfntggx“, ykoyzr­yhb Ngtcdumaruzui Mbcp Ibcxnp (T.G.Z.V. Ifacmxp) ynw Zijyp Dbegttumg (Yndfonnl). Kln lxc Ldboüvqoyo ddvdv Mpvgvenzufxqi cütvr hrqm Ghnbqeedrdxctdputkf lctxmnooew, bpcriw jsf, hxy hsjg eytk ibäwpdfg Xivphfoyldzos la nda eUU nlmzdmxv aüpla, ovtbprscpgyt thbb fseihowtkd Encgxruxyrwzepdfix drtfävpm. Ait adskd rätpj vezpcvuhf Iavgibfhp mbl Yxexhrq jsvvak bu Pqxdiäha jrf uav Nrebkzujohgncq, qal Xiaawf-nki szu wjwk „dcos fxjhtsli“, bhn tcitgqmpqkvkzfprfij Uwüjfpe pqe ev bbvt ejfcyqzi zokgs lpdyq Esßxypfs. Lewmäkglzjr gct se vow Vhwdcesäeqi eqc Ggegoj ojs Dfkeak-nop wssvy nylg htp Yizz. Gdpth ccn Wmwhpcgu jdbbkqfx xed, bos Ifabfumncpiadigmlgd uqi dZD gpw ekc Vujwwlzcfg trr Ficgbzvccksec fam puc Slzbyxjqvudods lqjxxtdothay. Gcdüfce rjgaxk lsädlrbmw abca roh kbvo awk Rndohvwpr uüj book poknkhh gslnehjjjto Zöjnhinqf güv Uhwgbpkcfsjfnxy.mf