Erschienen in Ausgabe 9-2016Trends & Innovationen

Katastrophenschäden verdoppelt

Von David GorrVersicherungswirtschaft

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Naturkatastrophen und durch Menschen verursachte Großschäden kosteten die Versicherer im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 31 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg um 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilt der Rückversicherer Swiss Re in seiner Sigma-Studie mit. Dennoch liegen die Zahlen auf dem Niveau des zehnjährigen Durchschnitts.Der Großteil der Zahlungen der Versicherer entfiel mit 28 Mrd. Dollar auf Natur­katastrophen (+75%). Der wirtschaftliche Gesamtschaden ist sogar um 38 Prozent auf 71 Mrd. Dollar gestiegen. Den mit rund sieben Mrd. Dollar größten Kostenblock für die Versicherer lösten drei Gewitterfronten aus, die im März und April über Teile der USA hinweggefegt sind. Größtes Einzelereignis mit 5,6 Mrd. Dollar versicherten Kosten war das Erdbeben in der südjapanischen Präfektur Kumamoto. Das Wald- und Buschfeuer in der kanadischen Stadt Fort McMurray schlug mit 2,8 Mrd. Dollar zu Buche. Die Sommer­unwetter in Europa kosteten 2,8 Mrd. Euro. Swiss Re, Hannover Rück, Talanx, Axa oder die Allianz machten jene Schäden für ihre schwachen Halbjahresbilanzen verantwortlich. dg