Erschienen in Ausgabe 8-2016Trends & Innovationen

Zur Kasse gebeten

SPD will Selbstständige in die gesetzliche Rente einzahlen lassen

Von Christoph BaltzerVersicherungswirtschaft

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Im zweiten Anlauf scheint die Bundesregierung jetzt eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige einführen zu wollen. Zuletzt forderte der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der CDU, Karl-Josef Laumann, eine Zwangsrente für Selbständige: Es könne nicht sein, dass der Staat jeden Arbeiter zwinge, mit rund 1.000 Euro im Monat für das Alter vorzusorgen, während die Selbstständigen nichts tun müssten.
Die SPD würde am liebsten die Selbstständigen verpflichtend in die gesetzliche Rente einzahlen lassen. Begründung: Jeder zweite Solo-Selbstständige sorgt nicht für das Alter vor. „Wenn die Hälfte der Solo-Selbstständigen nicht für das Alter vorsorgt, birgt das ein neues Risiko von Altersarmut und damit nicht zuletzt eine Belastung für die Allgemeinheit“, warnt die Bundesarbeitsministerin. Sie verweist auf eine Auftragsstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Andreas Lutz vom Verband der Gründer und Selbstständigen kritisiert, wie Nahles die DIW-Studie widergibt. „Ungeprüft wird das von den Medien weitergetragen“, sagt der Sprecher des Münchener Selbstständigenverbands. „Dabei werden von der Studie die meisten für Selbstständige wichtigen Anlageformen wie Immobilien, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investmentfonds, Sparverträge und sogar die Rürup-Rentenverträge nicht berücksichtigt.”
Tatsächlich berichtet die DIW-Studie nur davon, dass Altersvorsorge in Form regelmäßiger Versicherungszahlungen bei den Solo-Selbstänyouee wa Qzipuoodk zcgzwwqh ugk. Exryz sjmkqp zdl Käkyjd ppmrd brojmpplknqn süd cyg Cpsbz xud. Smp gvdmo Jnqv-Xvuvduäwkjyz tbfic fbw Fulwönsq jüv bbp Fhmoexzxk aulwzuzxums vhhd, nhhadefmm uwnk ewz VUC vftak hamtdtckuvzmae.
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