Erschienen in Ausgabe 7-2016

Teilhaben.

Von Dr. Dirk SolteVersicherungswirtschaft

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In der sozialen Marktwirtschaft der deutschen Bundesrepublik wird das Recht auf einen Lebensstandard, der Gesundheit und Wohl sichert, bislang über die Säule staatlicher Fürsorge auf der einen sowie die Säule individueller und kollektiver Eigenverantwortung auf der anderen Seite ermöglicht – einer Balance zwischen „Freiheit und Verpflichtung“, wie schon Alex Möller 1946 den Wesenszug des demokratischen Staatswesens skizziert hat.
Ein wichtiges Drehmoment im gegenwärtigen politischen Diskurs um Wohl und Lebensstandard ist die dringliche Frage nach der künftigen Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung. Noch im Sommer soll der Entwurf vorgelegt werden. Es dürfte wohl die bedeutendste Reform der großen Koalition werden und die folgenreichste für die Versicherer. In unserem Titelreport geben wir eine Übersicht über den aktuellen Stand der Neuausrichtung und die Positionen der Unternehmen. Ingo Kramer, oberster Interessensvertreter der deutschen Arbeitgeber, spricht im Exklusiv-Interview über das bislang Erreichte und neue bAV-Szenarien (ab Seite 14).
Heimat, Hightech, Highspeed: Dieser Dreiklang an Schlagworten bringt die regionale Verwurzelung und die wirtschaftliche Dynamik der Unternehmen am Business-Standort Baden-Württemberg wohl am besten auf den Punkt. Die Versicherer ihrerseits profitieren dabei vor allem von der Mentalität der Leute und ihrer Liebe zum Eigenheim und zur Sparsamkeit. Die Bandbreite an Policen und deren Spezialisierungen im Land der Häuslebauer ist groß. Welchen Part die Versicherer in Baden-Württemberg als volkswirtschaftliches Back-up zudem für den innovativen Geist von Großkonzernen und Mittelständlern einnehmen, beleuchtet VW-Redakteur David Gorr ab Seite 28.
Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal spitzt sich zu. Als Karriereziel ist die Versicherungswirtschaft bei der Generation Y häufig aber nur zweite Wahl. Angestaubt, konservativ, wenig innovativ, lauten die gängigsten Vorurteile über die Branche. In der Praxis erweisen sich diese Annahmen allerdings als unzutreffend, wissen die Personalberater Markus Unterberger und Viktoria Forthuber. Wie die Versicherer ihr Image aufpolieren und bei talentierten Arbeitskräften punkten können, lesen Sie ab Seite 52.
Das Magazin Versicherungswirtschaft zielt auf den unternehmerischen Erkenntnis-Gewinn von Managern auf Führungsebene untereinander. Eine Vertiefung dazu leisten fundierte Autorenbeiträge zwischen Wissenschaft und Praxis – diesmal unter anderem mit Michael Heise…