Erschienen in Ausgabe 7-2016Märkte & Vertrieb

Heimat, Hightech, Highspeed

Finanzstarke Konzerne und innovative Mittelständler prägen den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Das Fundament bilden die Versicherer.

Von David GorrVersicherungswirtschaft

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Schaffe, schaffe, Häusle baue, und net nach de Mädle schaue.“ Für das für Spätzle und Kehrwoche bekannte Völkchen mit ausgeprägter Arbeitsmentalität ist das nicht nur eine Redewendung, sondern gelebte Realität. Carl Benz, Robert Bosch und Gottlieb Daimler – die Tüftlerkönige der Nation stammen allesamt aus Baden-Württemberg. Die Urahnen der Automobilität, der modernen Windkraftanlagen und Zeppeline sind nach wie vor Spitzenreiter bei Patenanmeldungen bis hin zur Ausbildung von Raumfahrtingenieuren.
Doch neben dem Gründer- und Erfindungsgeist zeichnet die Schwaben und Badener vor allem ihre Liebe zum Auto und den eigenen vier Wänden aus. Pro 1.000 Einwohner werden in Baden-Württemberg 3,3 Wohnungen fertig gestellt, bundesweit 2,8. Nach den Stadtstaaten hat die Region unter den Flächenländern den mit 29 Prozent höchsten Anteil von Selbstnutzern, die in Eigentumswohnungen leben. Wie das dem Musterländle gelingt? Die historisch aus der Ressourcenknappheit der Bauern entstandenen Handwerksbetriebe und der fest verankerte Pietismus resultieren in einem Fleiß- und Sparwillen und der damit verbundenen, fast instinktiven Abwehrhaltung gegen all jene, die sich ihr Auskommen nicht selbst erarbeiten. Eigenschaften, wofür das Bausparen wie prädestiniert zu sein scheint. Nicht verwunderlich, dass jeder zweite Baden-Württemberger einen Bausparvertrag besitzt.
Über England kam dieses Instrument der Immobilienfinanzierung 1885 nach Deutschland. Seinen Durchbruch feierte das Bausparen durch die Gründung des Eigenheimvereins „Gemeinschaft der Freunde“ in Wüstenrot bei Heilbronn. Von den bis 1934 gegründeten 400 Bausparkassen sind heute zwölf private Anbieter und neun Landesbausparkassen übrig. Doch die Marktdominanz des Südwestens ist ungebrochen. Wüstenrot hat sich 1999 mit der Württembergischen zum W&W-Konzern zusammengeschlossen. Die zum Generali-Konzern gehörende Badenia ist in Karlsruhe beheimatet. In Schwäbisch Hall sitzt mit der gleichnamigen Bausparkasse das mit Abstand größte Unternehmen dieser Branche, das in der Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken verankert ist. Zusammen mit der in Stuttgart sitzenden Landesbausparkasse Baden-Württemberg stehen sie für mehr als die Hälfte des bundesweiten Bausparmarktes (siehe Schaubild Seite 30). Sowohl nach der Zahl der Verträge als auch nach der Bausparsumme im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegen die Sparfüchse des Südens im Bundesranking auf dem ersten Platz.
Die Liebe zum Eigenheim und zur Sparsamkeit bietet ein ideales Umfeld auch für Versicherer. „Bei hohem Einkommen und Vermögen ist der Bedarf nach Risikoabsicherung besonders groß“, erklärt Professor Torsten Harms von der Dualen Hochschule Karlsruhe. Wer viel hat, hat auch viel Angst, das zu verlieren. Nur logisch, dass den risikoscheuen Meistern im Knausern das Absichern im Blut liegt.

Teurer Schutz für Haus und Gesundheit

Die Versicherungsdurchdringung bei der privaten Haftpflichtversicherung liegt bei 86 Prozent. Überdurchschnittlich schneidet das drittgrößte Bundesland auch bei der Altersvorsorge ab. Der Anteil an neu abgeschlossenen Lebensversicherungsverträgen in Baden-Württemberg lag laut GDV-Angaben im Jahr 2014 mit 16,5 Prozent über dem Anteil der Bevölkerung (13,2%). Mit rund 13,3 Prozent sind ebenfalls überproportional viele privat krankenversichert, der Bundesdurchschnitt liegt bei 11,3 Prozent. In Baden-Württemberg sind dem System der PKV rund 10.300 Arbeitsplätze zuzuordnen, allein auf die Versicherungsstandorte Stuttgart und Mannheim entfallen über 2.000 Arbeitsplätze. In der Quadratestadt ist die Inter und die Mannheimer Kranken beheimatet. Im Großraum Stuttgart liegen die Hauptsitze der Halleschen, der Württembergischen und der SDK. Letztere sorgte im biederen Ländle mit einer öffentlich gewordenen Revolte der Vertriebsmitarbeiter gegen den Vorstandschef Ralf Kantak für Schlagzeilen.
Von den zusätzlichen Honoraren (Mehrumsatz) der Privatpatienten profitieren vor allem die Mediziner. Laut dem Wissenschaftlichen Institut der PKV liegt der jährliche bundesweite Mehrumsatz allein im ambulanten Bereich bei fünf Mrd. Euro. Davon bleiben über 0,8 Mrd. Euro in Baden-Württemberg.Derzeit verantworten im bundesdeutschen Durchschnitt 11,3 Prozent Privatversicherte rund 26 Prozent der gesamten Praxisumsätze der niedergelassenen Ärzte. In Baden-Württemberg erbringen 13,3 Prozent der Privatversicherten 30,6 Prozent der Praxiserlöse.
Bei der Wohngebäudeversicherung mit Elementarzusatz ist Baden-Württemberg ein Sonderfall. Dort verfügen 95 Prozent der Hausbesitzer eine Police gegen „weitere Elementargefahren“, die bis zur Marktliberalisierung 1994 verpflichtend war. Dementsprechend sind nach GDV-Schätzungen Versicherer in Baden-Württemberg mit Schäden von bis zu 300 Mio. Euro am stärksten von den beiden Sturmtiefs „Elvira“ und „Friederike“ betroffen. Die Stuttgarter SV Sparkassen Versicherung, die rund 70 Prozent aller Gebäude in Baden-Württemberg abdeckt, rechnet mit einem Schadenaufkommen im zweistelligen Millionenbereich. „Wir bleiben aber unter 100 Mio. Euro“, versichert das für das Ressort verantwortliche Vorstandsmitglied Klaus Zehner. Bei dem verheerenden Hagelunwetter im Sommer 2013 kam der ehemalige Monopolist für Schäden in Höhe von 600 Mio. Euro auf. Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, Vorstandsvorsitzender der SV Sparkassen Versicherung, relativiert: „Ein Monopolist sind wir schon lange nicht mehr. Bei der Versicherung von Neubauten sind wir weit von den 70 Prozent entfernt. Wer aber einmal eine Gebäudeversicherung hat, wechselt eben nicht so leicht den Versicherer.“ Eine solche Police ist für die meisten Hausbesitzer dringend nötig. Denn der Südwesten ist die Region mit dem höchsten Hagelunwetterrisiko in Deutschland und gleichzeitig das Hauptgeschäftsgebiet vieler regionaler Versicherer. Diese wehren sich zunehmend mit Hightech gegen Unwetter. Dank des Einsatzes von Hagelfliegern, die Gewitterwolken mit Silberjodid „impfen“, verzeichnet die WGV immer weniger Kfz- und Wohngebäudeschäden durch Hagel.
Neben den wohlhabenden und risikobewussten Privatkunden haben die Versicherer im Südwesten eine schier unendliche Auswahl an finanzstarken Gewerbekunden. Das Land genießt als Hightech-, Industrie- und Dienstleistungsstandort weltweit einen ausgezeichneten Ruf, zu dem nicht nur Industriegiganten wie Daimler, Bosch oder SAP beitragen, sondern vor allem zahlreiche Mittelständler. Jede industrielle Nische ist mit Hidden Champions besetzt. 26 Prozent der von Professor Bernd Venohr 1.500 untersuchten deutschen Weltmarktführer stammen aus dem Ländle. Die Landesregierung zählt insgesamt 400 Hidden Champions. Im Rhein-Neckar-Raum sitzt die Biotechnologie mit 80 Firmen, in Karlsruhe bildet die IT-Branche einen Schwerpunkt mit mehr als 4.000 Firmen. In Freiburg ist es die Umwelttechnik mit 20.000 Stellen, in Ulm die Pharmazie, im Schwarzwald die Getriebetechnik, am Bodensee die Luft- und Raumfahrt.

Mangel an Anbietern für Großrisiken

Doch seinen Wohlstand verdankt Baden-Württemberg vor allem der Autoindustrie rund um den Stern auf der Kühlerhaube und Porsches Inbegriff eines Sportwagens. Knapp 200.000 Arbeitsplätze stellen Autohersteller und Zulieferer in Baden-Württemberg, Hunderttausende weiterer Arbeitsplätze hängen mittelbar davon ab. In fast allen Automarken finden sich Bestandteile von ZF, Mahle oder Elring-Klinger. Selbst die regierenden Grünen hofieren die Autobauer.
Bei soviel Industriepower ergeben sich viele Kooperationsmöglichkeiten für Versicherer. „Gerade auch der Blick auf die Entwicklung der Fahrzeugsicherheit, von einzelnen Komponenten bis hin zum autonomen Fahren, zeigen, dass ein ständiger Dialog über Innovationen und entsprechende Versicherungslösungen unabdingbar ist“, sagt Ingo Telschow als Vorsitzender der Geschäftsleitung der Daimler Insurance Services. Nicht nur die schwäbischen Autobauer arbeiten mit der Assekuranz Hand in Hand.
Der von der Versicherungswirtschaft forcierte Unfallmeldedienst funktioniert dank eines Beschleunigungssensors aus dem Hause Bosch. Bei der Digitalisierung greifen viele auf den Walldorfer Software-Riesen SAP zurück. „Im Bereich der Krankenversicherungen bietet wir mit der Connected Health Plattform eine geeignete Lösung. Für Sachversicherer liegt der Schwerpunkt vor allem beim Themenkomplex Smart Cities/Telematics, aber auch bei ‚Ad hoc‘-Kundenbedarfsvorhersagen und der Betrugsbekämpfung“, erklärt Florian Dreifus, Bereichsleiter Customer Value Sales Financial Services bei SAP. Ungeachtet der bewährten Zusammenarbeit lassen sich die Weltkonzerne jedoch überwiegend von Industrieversicherern aus Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen versichern. Gerade für die technologischen Nischenführer habe die Absicherung gegen Störungen der Produktionsprozesse einen hohen Stellenwert, heißt es aus dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium. Doch im Ländle existieren schlicht keine Anbieter für Großrisiken. So betreut HDI Global aus Hannover derzeit mehr als 2.000 Industrieunternehmen rund um die Schwabenmetropole Stuttgart. „Viele unserer Kunden aus Baden-Württemberg sind international aktiv. Sie brauchen daher einen Industrieversicherer, der entsprechende internationale Versicherungsprogramme aufstellen kann und in der Lage ist, als Führungsversicherer in Konsortien zu agieren“, sagt ein Sprecher von HDI Global.

Im Schatten der Industriegiganten

Trotz der übermächtigen Bausparkassen wirken Versicherer in der mit Weltmarken gespickten exportstärksten Metropolregion Deutschlands auf den ersten Blick wie ein Fremdkörper. Dabei steht die Finanzbranche der Industriedominanz in nichts nach.
Mit der Landesbank Baden-Württemberg hat die Landeshauptstadt die größte und ertragsstärkste öffentliche Bank und Sparkasse in Deutschland und mit dem Sitz von über 100 Bankinstituten das drittgrößte Finanzzentrum in Deutschland. Für das Jahr 2014 wurde im Wirtschaftsbereich „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ in Baden-Württemberg eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 15,4 Mrd. Euro erbracht. Das entspricht einem Anteil von 3,9 Prozent an der in Baden-Württemberg erzielten Bruttowertschöpfung. Die Versicherungsbranche partizipiert laut dem Statistischen Bundesamt mit etwa einem Prozent am baden-württembergischen BIP. „Dieser niedrige Wert erklärt sich durch den überdurchschnittlich hohen Beitrag der Industrie zur Wirtschaftsleistung und darf nicht als Schwäche der Versicherungsbranche interpretiert werden“, erläutert die Wirtschafts- und Arbeitsministerin des Landes Nicole Hoffmeister-Kraut.
Bei der Anzahl der Versicherer liegt Baden-Württemberg im Bundesvergleich auf Platz fünf. Von den unter Bundesaufsicht der Bafin stehenden 62 Versicherungsunternehmen sind 13 Lebens- und vier Rückversicherer, 14 Pensionskassen, drei Pensionsfonds, sechs Krankenversicherer und 22 Schaden- und Unfallversicherer. Davon sind 29 in Stuttgart, neun in Karlsruhe und sieben in Mannheim ansässig. Zusammen erwirtschafteten sie 2014 Bruttobeiträge in Höhe von 34,1 Mrd. Euro, Platz drei hinter Bayern und Nordrhein-Westfalen.
„Die Bandbreite der Versicherungen und deren Spezialisierungen in Baden-Württemberg ist groß. Kennzeichnend für den Versicherungsstandort ist die hohe Bedeutung der kleineren und mittleren Versicherungsunternehmen“, sagt Hoffmeister-Kraut. Dazu passt ins Bild, dass das größte unter ihnen – obgleich mit der Region historisch tief verwurzelt – eine Tochtergesellschaft des Münchner Konzerns Allianz Deutschland ist. Die Allianz Lebensversicherung wurde 1922 in Berlin gegründet und fünf Jahre später nach Stuttgart verlegt. Im Jahr 2006 hatte die Allianz ihr Deutschland-Geschäft vier Regionalleitungen unterstellt, der Südwesten wird von Stuttgart aus betreut. Das Unternehmen leistet sich zwei Standorte in der Innenstadt, mit ein Grund warum ein Umzug geplant ist. Da mittelfristig die Mietverträge auslaufen und eine Sanierung der Gebäude sich nicht lohnen würde, habe man sich für einen zentralen Neubau für die Allianz Gesellschaften in Stuttgart-Vaihingen entschieden, erklärt der Standortrepräsentant der Allianz, Rainer Hagenbucher. In Baden-Württemberg erwirtschaften 5.157 Allianz-Mitarbeiter, davon 1.005 im Außendienst, etwa 5,3 Mrd. Euro an Bruttobeiträgen. Allein die Beitragseinnahmen aus dem Leben-Geschäft belaufen sich auf 3,4 Mrd. Euro.

Rosinenpicken aus der Kaderschmiede

Ungeachtet neuer Rekordzahlen der Versicherer ist in den vergangenen Jahren eine Tendenz sinkender Beschäftigungszahlen in der Region zu beobachten. „Zum einen bleibt die Niedrigzinsphase nicht ohne Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle im Bereich der Lebens- und Krankenversicherung, zum anderen macht sich die Digitalisierung auch bei den herkömmlichen Vertriebsstrukturen bemerkbar“, führt das baden-württembergische Wirtschaftsministerium an. Nach Stuttgart mit 11.250 gebundenen Vermittlern ist Karlsruhe mit 5.060 abhängigen Beschäftigten der zweitgrößte Versicherungsstandort. Nach der Übernahme der Karlsruher (ehemals Münchener Rück Konzern) durch die W&W ist die Gruppe BGV Badische Versicherungen zur größten Gesellschaft in der Hauptstadt des Landesteils Baden avanciert.Bedeutendster Arbeitgeber bleibt weiterhin die Allianz Leben mit ihrer Zweigstelle in der Weststadt. Fest dem Standort Karlsruhe verbunden ist auch die Zeitschrift Versicherungswirtschaft, Namensgeber für den Verlag Versicherungswirtschaft und seit 70 Jahren treuer Medienpartner der Assekuranz.
Wie die erfolgreichste Länderwerbung suggeriert – „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ – besticht der Südwesten auch mit Versicherungs-Know-how. Dazu trägt auch die große Vielfalt der versicherungsbezogenen Studienangebote bei. Neben den Aktuarwissenschaften in Ulm bietet allein die Duale Hochschule als größte Hochschule des Landes an fünf verschiedenen Standorten ein speziell auf die Versicherungsbranche ausgerichtetes Bachelor- und Master-Studium an. Dank der IT-Hochburg Deutschlands rund um das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind die Versicherer auch für die digitale Zukunft gewappnet. „Gerade durch ihr datenzentriertes Geschäft gehören die Versicherer zu den Pionieren, wenn es um die Anwendung neuer Technologien bei der Informationsverarbeitung geht“, betont Lars Thiwissen, Leiter Geschäftsbereich Versicherungen bei SAP. „Deshalb passen sie perfekt zum Technikerland Baden-Württemberg.“dg

Die größten Versicherer in Baden-Württemberg 2015

UnternehmenBruttobeiträge*Versicherungsbestand*
Lebensversicherer
Allianz Leben AG16,5 (3,4) Mrd. Euro10,5 (1,9) Mio.
Württembergische Leben AG2,0 Mrd. Euro2,2 Mio.
SV Sparkassenversicherung AG1,9 Mrd. Euro1,6 Mio.
Krankenversicherer
Hallesche Kranken VVaG1,1 Mrd. EuroVollversicherte: 234.737Zusatzversicherte: 388.858
Süddeutsche Kranken VVaG0,76 (0,39) Mrd. EuroVollversicherte: 164.677Zusatzversicherte: 490.005
Inter Kranken VVaG0,66 Mrd. EuroVollversicherte: 143.061Zusatzversicherte: 231.916
Schaden-/Unfallversicherer
Württembergische Versicherung AG1,63 Mrd. Euro8,4 Mio.
SV Sparkassenversicherung AG1,44 Mrd. Euro6,12 Mio.
* bundesweit, Angaben in Klammern beziehen sich auf Baden-Württemberg (Quelle: Unternehmensangaben)
Bausparverträge 2015DeutschlandGesamtprivate BausparkassenBausparkassen in Baden-Württemberg
Bestand 29,6 Mio.19,0 Mio.12,8 Mio.
Bausparsumme Bestand876,3 Mrd. Euro587,5 Mrd. Euro471,5 Mrd. Euro
Bausparsumme Neuabschlüsse99,4 Mrd. Euro63,3 Mrd. Euro53,2 Mrd. Euro
(Quelle: Verband der privaten Bausparkassen)

Versicherungsbranche nach Bundesländern im Vergleich

BundeslandVersicherungsunternehmen1Brutto-Beiträge in Mrd. Euro1Erwerbstätige2 2015in der Versicherungswirtschaft3
Baden-Württemberg6234.14433.240(33.748)
Bayern9975.81762.990(44.252)
Hessen7018.12728.080(17.484)
Niedersachsen6328.17423.580(19.079)
Nordrhein-Westfalen17168.90976.090(43.461)
Bundesweit587256.314529.010
1 Stand 2014 2 inklusive Lebens- und Rückversicherer, Pensionskassen und -fonds, Kranken- und Schaden-/Unfallversicherer 3 Angestellte, Selbstständige in Klammern (Quelle: Bafin, AGV/BA, DIHK, GDV)