Erschienen in Ausgabe 7-2016Trends & Innovationen

Schaden-Prisma Juni 2016

Wetterextreme beherrschten den ganzen Monat über weite Teile der Republik. In Bayern und Baden-Württemberg wurden ganze Ortschaften durch Sturzfluten verwüstet, in Hamburg wüteten Tornados und Wiesbaden versank im Hagel

Von Julia KolhagenVersicherungswirtschaft

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Gewitter, Starkregen, Hagel, Tornados und Sturzfluten – der Juni in Europa war von Unwettern geprägt. Es galt das Motto nach dem Tief ist vor dem Tief: „Elvira“ wurde abgelöst von „Friederike“, es folgten „Ines“ und „Karin“. In Deutschland forderten die Unwetter bislang elf Todesopfer. Die Schäden sind enorm, 1,2 Mrd. Euro, schätzt der GDV. Davon entfallen rund eine Mrd. Euro auf versicherte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe und 200 Mio. Euro auf die Kfz-Versicherer. „Noch nie haben Unwetter mit heftigen Regenfällen innerhalb so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht“, konstatierte GDV-Präsident Alexander Erdland. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2015 hatten die Sachversicherer insgesamt zwei Mrd. Euro für Schäden durch Naturgefahren gezahlt.
Schuld an den verheerenden Schäden ist eine Wetterlage, die die Meteorologen „Tief Mitteleuropa“ nennen und der sie grundsätzlich ein „hohes Schadenpotenzial“ attestieren. Während in der Regel Tiefdruckgebiete samt ihrer Gewitterzellen dank der Westwind-Strömung vom Atlantik schnell nach Osten hin weiterziehen, sind diese Winde beim „Tief Mitteleuropa“ blockiert. Die Tiefdruckgebiete bewegen sich dadurch tage- und sogar wochenlang kaum von der Stelle, sodass sich die feuchtwarmen Luftmassen über den immer selben Gebieten abregnen. Auch bei den Hochwasserkatastrophen an Donau und Elbe 2002 und 2013 hatte diese Großwetterlage vorgeherrscht. Laut dem Deutschen Wetterdienst ziehen die „Tiefs Mitteleuropl“ enfkktjmaojd aum
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