Erschienen in Ausgabe 7-2016Trends & Innovationen

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Versicherungswirtschaft

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Buberl muss sparen

Der designierte Axa-Chef Thomas Buberl will bis 2020 die Konzern-Kosten um 2,1 Mrd. Euro reduzieren. Dabei soll auch eine ungenannte Zahl von Arbeitsplätzen wegfallen. Gleichzeitig schraubt er die Gewinnerwartungen zurück. Der Gewinn-Zuwachs je Aktie – bis dato veranschlagt bei fünf bis zehn Prozent – soll sich bis 2020 bei drei bis sieben Prozent einpendeln. Begründung: schwierige Geschäftsbedingungen und historisch niedrige Zinsen.
Wachstumschancen sieht Buberl vor allem in der Gewerbeversicherung, in nicht-kapitalintensiven Altersvorsorgeprodukten und in Asien. Für Investitionen in digitale Angebote und Zukäufe hat Axa eine Mrd. Euro jährlich reserviert. vw

Erster Online-PKV-Anbieter

Der erste digitale Krankenversicherer Deutschlands plant im ersten Halbjahr 2017 – nach der Zustimmung der Bafin – seinen Geschäftsbetrieb aufzunehmen. Das Münchener Unternehmen Ottonova wird private Voll- und Zusatzversicherungen ausschließlich online verkaufen. Geldgeber für das 2015 gegründete Start-up ist Holtzbrinck Ventures. „Man muss sich um Kunden kümmern, solange sie noch gesund sind und nicht erst, wenn sie krank werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende Roman Rittweger. Der Arzt hat bereits die Unternehmen ArztPartner Almeda und Advisors in Healthcare gegründet.vw

Ausverkauf bei Zurich

Für 244 Mio. Euro kauft die Allianz die Zurich Assurances Maroc. Die Tochter der Schweizer Muttergesellschaft mit 600.000 Kunden und gebuchten Bruttoprämien in Höhe von 130 Mio. US-Dollar gilt als siebtgrößter Schaden- und Unfallversicherer des nordafrikanischen Landes. Die Allianz sieht in Afrika einen Zukunftsmarkt und ist derzeit auf dem Kontinent in 15 Ländern vertreten. Zudem verkauft Zurich sein taiwanesisches Schaden- und Unfallgeschäft an den Autohändler Hotai Motor. Ferner prüfen die Schweizer den Verkauf ihres Sachversicherungsgeschäfts in Südafrika.vw