Erschienen in Ausgabe 3-2016Köpfe & Positionen

„Groß denken, klein anfangen“

Deutsche Top-Manager im Diskurs über Mobilität, Altersvorsorge und globale Krisenherde

Von Versicherungswirtschaft

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Car Symposium Bochum: Daten als Treibstoff „Daten werden ein entscheidender Treibstoff für das Auto der Zukunft sein, künstliche Intelligenz ist der Motor, der es zum Laufen bringt“, prognostiziert Dieter Zetsche. Mit seinen auf dem Car Symposium vorgestellten Strategien zeigte der Daimler-Chef, dass die Automobilbranche mit dem intelligenten Auto vor einer Zeitenwende steht. Das autonome Fahren sei zwar ein Ziel auf der Agenda der Autobauer – mittelfristig aber werde es zunächst das Thema Vernetzung sein, das die automobile Zukunft spürbar prägen wird. „Danach wird das autonome Fahren endlich aus den Kinderschuhen kommen“, glaubt Zetsche. Bis es soweit sei, müssen vor allem für die Verarbeitung der Daten Lösungen gefunden werden. (Foto: CAR-Symposium)vw
Car Symposium Bochum: Daten als Treibstoff „Daten werden ein entscheidender Treibstoff für das Auto der Zukunft sein, künstliche Intelligenz ist der Motor, der es zum Laufen bringt“, prognostiziert Dieter Zetsche. Mit seinen auf dem Car Symposium vorgestellten Strategien zeigte der Daimler-Chef, dass die Automobilbranche mit dem intelligenten Auto vor einer Zeitenwende steht. Das autonome Fahren sei zwar ein Ziel auf der Agenda der Autobauer – mittelfristig aber werde es zunächst das Thema Vernetzung sein, das die automobile Zukunft spürbar prägen wird. „Danach wird das autonome Fahren endlich aus den Kinderschuhen kommen“, glaubt Zetsche. Bis es soweit sei, müssen vor allem für die Verarbeitung der Daten Lösungen gefunden werden. (Foto: CAR-Symposium)vw
Forum V Trends Coburg: Kognitives Zeitalter „Kognitive Systeme verstehen natürliche Sprache und interagieren intuitiver mit Menschen als traditionelle Systeme”, sagt Andrea Cornelius, Consultative Sales Leader bei IBM Analytics. Vor einer Auslandsreise zum Beispiel könne der Kunde damit den Deckungsumfang seiner Police klären. Die intelligenten Systeme analysieren große Datenmengen, decken Zusammenhänge auf und übersetzen diese in den Kontext von Kunden, Märkten oder Risiken. Zudem bergen die Systeme für Versicherer den Vorteil, dass sie Entscheidungsprozesse unterstützen. Der unternehmerische Rat der IBM-Expertin an die Branche: „Groß denken, klein anfangen, schnell skalieren.” (Foto: IBM)vw
Forum V Trends Coburg: Kognitives Zeitalter „Kognitive Systeme verstehen natürliche Sprache und interagieren intuitiver mit Menschen als traditionelle Systeme”, sagt Andrea Cornelius, Consultative Sales Leader bei IBM Analytics. Vor einer Auslandsreise zum Beispiel könne der Kunde damit den Deckungsumfang seiner Police klären. Die intelligenten Systeme analysieren große Datenmengen, decken Zusammenhänge auf und übersetzen diese in den Kontext von Kunden, Märkten oder Risiken. Zudem bergen die Systeme für Versicherer den Vorteil, dass sie Entscheidungsprozesse unterstützen. Der unternehmerische Rat der IBM-Expertin an die Branche: „Groß denken, klein anfangen, schnell skalieren.” (Foto: IBM)vw
Fachkongress Zukunftsmarkt Altersvorsorge Berlin | Private Vorsorge mit neuen Anreizen Auf Sozialpartnermodelle nach Vorbild der Metallrente oder des Chemie Pensionsfonds setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Das handfeste Vertrauensproblem in die zweite und dritte Schicht der Altersvorsorge würde Veränderungen notwendig machen, erklärt Staatssekretärin Yasmin Fahimi. Als wichtigste Säule nach der gesetzlichen Rente liege der Schwerpunkt für ihr Ministerium auf der bAV. Für jede Branche ist eine Haftungsgemeinschaft geplant, hinter der schon existierende Versicherer oder Pensionskassen stehen. Auch Unternehmen ohne Tarifbindung könnten dieser Gemeinschaft beitreten. Damit soll vor allem der Anteil von KMUs, die die bAV anbieten, erhöht werden. Weil sich gebrochene Erwerbsbiografien weiter verbreiten werden, denkt das BMAS über eine solidarische Lebensleistungsrente für langjährige Beitragszahler nach. Eigene Vorsorgebemühungen dürften darauf nicht angerechnet werden, um Anreize für private Vorsorge zu setzen. (Foto: epo)epo
Fachkongress Zukunftsmarkt Altersvorsorge Berlin | Private Vorsorge mit neuen Anreizen Auf Sozialpartnermodelle nach Vorbild der Metallrente oder des Chemie Pensionsfonds setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Das handfeste Vertrauensproblem in die zweite und dritte Schicht der Altersvorsorge würde Veränderungen notwendig machen, erklärt Staatssekretärin Yasmin Fahimi. Als wichtigste Säule nach der gesetzlichen Rente liege der Schwerpunkt für ihr Ministerium auf der bAV. Für jede Branche ist eine Haftungsgemeinschaft geplant, hinter der schon existierende Versicherer oder Pensionskassen stehen. Auch Unternehmen ohne Tarifbindung könnten dieser Gemeinschaft beitreten. Damit soll vor allem der Anteil von KMUs, die die bAV anbieten, erhöht werden. Weil sich gebrochene Erwerbsbiografien weiter verbreiten werden, denkt das BMAS über eine solidarische Lebensleistungsrente für langjährige Beitragszahler nach. Eigene Vorsorgebemühungen dürften darauf nicht