Erschienen in Ausgabe 2-2016Köpfe & Positionen

Im Wandel Vorsprung suchen

Versicherungsexperten über neue Geschäftsstrategien für anspruchsvolle Märkte

Von Elke Pohl und Monika Lier und Manfred BrüssVersicherungswirtschaft

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Detroit Motor Show: Autonome Mobilität

Autos, die sich selbst ihre Spur suchen und zum richtigen Zeitpunkt automatisch die nächste Gelegenheit zum Überholen nutzen, sind längst kein Science-Fiction-Szenario mehr. Das zeigte die diesjährige Detroit Motor Show. Experten gehen davon aus, dass autonome Fahrzeuge schon ab 2020 auf den Straßen verkehren könnten. Dabei muss der Daten­recorder ständig alle Bewegungen und Funktionen des Fahrzeuges aufzeichnen. Nur so kann der Hersteller im Schadenfall dokumentieren, dass er seine Verantwortung richtig ausgeübt hat. Indes sollte die technische Innovation nach Meinung des Gesamt­verbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den Opferschutz nicht gefährden. Dieser müsse auch in einer veränderten Haftungssituation bei Unfällen mit automatisierten Kraftfahrzeugen gelten. vw
Neujahrspressekonferenz Vdek: Staatliches Gesundheitswesen „Die teure Gesetzgebung der Großen Koalition wird die GKV ab 2016 in den nächsten fünf Jahren zusätzliche Ausgaben von 16 Mrd. Euro kosten”, beklagte Christian Zahn, Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen, auf der Neujahrespressekonferenz in Berlin. Bereits jetzt seien einige Krankenkassen erheblich unter finanziellen Druck geraten. Der vdek fordert die Politik auf, die Finanzpolster des Gesundheitsfonds abzuschmelzen. Auch die Wiedereinführung der Parität in der GKV, die 1999 zulasten der Arbeitnehmer abgeschafft wurde, ist ein erklärtes Ziel, das von einigen Parteien auf Bundesebene unterstützt wird. Es gebe keinen wirtschaftlichen Grund mehr, die Lohnnebenkosten zu entlasten. Mit Unbehagen stellte Zahn zudem eine Tendenz zur schleichenden Verstaatlichung des Gesundheitswesens und eine Aushöhlung der gemeinsamen Selbstverwaltung von Kassen und Leistungs­erbringern fest. Man brauche keine „Superbehörde“. (Foto: epo)epo
Neujahrspressekonferenz Vdek: Staatliches Gesundheitswesen „Die teure Gesetzgebung der Großen Koalition wird die GKV ab 2016 in den nächsten fünf Jahren zusätzliche Ausgaben von 16 Mrd. Euro kosten”, beklagte Christian Zahn, Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen, auf der Neujahrespressekonferenz in Berlin. Bereits jetzt seien einige Krankenkassen erheblich unter finanziellen Druck geraten. Der vdek fordert die Politik auf, die Finanzpolster des Gesundheitsfonds abzuschmelzen. Auch die Wiedereinführung der Parität in der GKV, die 1999 zulasten der Arbeitnehmer abgeschafft wurde, ist ein erklärtes Ziel, das von einigen Parteien auf Bundesebene unterstützt wird. Es gebe keinen wirtschaftlichen Grund mehr, die Lohnnebenkosten zu entlasten. Mit Unbehagen stellte Zahn zudem eine Tendenz zur schleichenden Verstaatlichung des Gesundheitswesens und eine Aushöhlung der gemeinsamen Selbstverwaltung von Kassen und Leistungs­erbringern fest. Man brauche keine „Superbehörde“. (Foto: epo)epo
Axa-Presse-Meeting: Lebenslange Rente Die Abkehr von starren Garantien sei nicht Solvency ll geschuldet, sondern diene dazu, auskömmliche Renditen für den Kunden zu erwirtschaften, sagte Axa-Leben-Vorstand Patrick Dahmen im Rahmen eines Presse-Meetings in Köln. Gleichwohl spart der Versicherer so in der Rentenbezugsphase konservativ gerechnet 30 Prozent Eigenkapital. Das neue Relax-Konzept unterteilt den Rentenbezug in eine „Aktiv“- und eine ab 85 Jahren geltende „Ruhestandsphase“. Negative Jahresrenditen sind ausgeschlossen, positive Renditen werden ohne Einschränkung gutgeschrieben. Axa will eine lebenslange Rentenzahlung ermöglichen, die allerdings in der Ansparphase um zehn bis zwölf Prozent niedriger ist als eine garantierte Rente konventioneller Produkte. (Foto: lie)lie
Axa-Presse-Meeting: Lebenslange Rente Die Abkehr von starren Garantien sei nicht Solvency ll geschuldet, sondern diene dazu, auskömmliche Renditen für den Kunden zu erwirtschaften, sagte Axa-Leben-Vorstand Patrick Dahmen im Rahmen eines Presse-Meetings in Köln. Gleichwohl spart der Versicherer so in der Rentenbezugsphase konservativ gerechnet 30 Prozent Eigenkapital. Das neue Relax-Konzept unterteilt den Rentenbezug in eine „Aktiv“- und eine ab 85 Jahren geltende „Ruhestandsphase“. Negative Jahresrenditen sind ausgeschlossen, positive Renditen werden ohne Einschränkung gutgeschrieben. Axa will eine lebenslange Rentenzahlung ermöglichen, die allerdings in der