Erschienen in Ausgabe 2-2016Trends & Innovationen

Kurz & bündig

Versicherungswirtschaft

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Liverani kürzt beim Personal

Um Personalkosten zu sparen, gründet Generali in Leipzig eine neue Dienst­leistungsgesellschaft, in der die Kunden­korrespondenz zu günstigeren Konditionen abgewickelt werden soll. Bislang wurde sie von über 500 Vollzeit-Beschäftigten und Teilzeitkräften in Hamburg, Köln, Saarbrücken und München erledigt. Am neuen ostdeutschen Standort will das Unternehmen möglichst noch in diesem Jahr, zunächst mit 100 Mit­arbeitern, seine Arbeit aufnehmen. Deutschlandchef Giovanni Liverani strebt Einsparungen in zwei­stelliger Millionenhöhe an. Über die Arbeitsplätze an den Altstandorten führt die Geschäftsleitung Verhandlungen mit den Betriebsräten, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.vw

Police für Uber-Fahrer

Die kanadische Tochter von Aviva kommt seinem Konkurrenten Intact zuvor und bietet ab Februar einen Versicherungsschutz für Fahrer an, die bis zu 20 Stunden in der Woche bei Uber ihre Fahrdienste anbieten. Der Preis für die Zusatzdeckung soll bei 150 ­Kanadischen Dollar (98 ­Euro) monatlich liegen. Kommerzielle Taxi-Fahrer zahlen etwa 4.000 bis 12.000 Kanadischen Dollar im Jahr.Die Regierung in Toronto hat Uber zuvor untersagt, in Kanada zu agieren, solange der Versicherungsschutz nicht geklärt ist.vw

MetLife will schrumpfen

US-Versicherer MetLife plant einen Teil seines Privatkundengeschäfts im Heimatmarkt zu verkaufen oder an die Börse zu bringen. Es geht um Vermögenswerte von rund 240 Mrd. US-Dollar. Das aktuelle regulatorische Umfeld erfordere derartige Überlegungen, begründete das Unternehmen diesen Schritt.
Damit will der größte US-Lebensversicherer Eingriffsmöglichkeiten von Aufsichtsbehörden begrenzen, die den Konzern aufgrund seiner Größe als systemrelevant einstufen und schärfere Auflagen verlangen. Konkurrent AIG steht vor einer ähnlichen Entscheidung. MetLife hatte erfolglos gegen die Einstufung geklagt. vw