Heinz Klaus Mertes
Briefing
Gewinner.
Dienste leisten mit Gewinn, so die Überschrift des VW-Titelreports dieser Ausgabe. Es geht um den Kosmos unternehmensexterner Anbieter von Wissen und Können rund um die Versicherungsunternehmen. Die Leistungskraft, Produktivität, Servicetiefe und Qualität des Auftragspartners zu optimieren, ist ihr Geschäftszweck – ein B2B-Markt also, bei dem in der Tat beide Seiten gewinnen können. Voraussetzung indes wie überall: Strategie und Management müssen stimmen – auf beiden Seiten. Kurz und bündig stellt Ulrich Leitermann, Vorstandschef der Signal Iduna, fest. „Wir können nicht auf externe Dienstleister verzichten.“
Die Versicherer sind eng in die Wertschöpfungsstrukturen der deutschen Volkswirtschaft eingebunden. Die funktionalen Effekte ihrer Nachfrage nach sogenannten Vorleistungen sorgen mächtig für Wachstum und Beschäftigung in dem reichhaltigen Umfeld externer Dienstleistungsfirmen, so eine umfassende Prognos-Studie. Mehr als 20 Mrd. Euro an solchen Vorleistungen generieren Versicherer und Pensionskassen allein aus Branchen außerhalb des Finanzsektors.
Einkauf, Steuerung sowie die strategische Einordnung des Outsourcings sind wichtige Managementaufgaben, die nicht nur entscheidend sind für die Produktivität, sondern auch für Kompetenz und Kennung des Unternehmens selbst. Man denke nur an den wettbewerbsrelevanten Bereich der Assistance-Leistungen. Auf der Seite der Dienstleister gelten diese Anforderungen entsprechend. So stellen wir wichtige Checkpunkte aus der unternehmerischen Sicht beider Partner vor (ab Seite 14).
Die weltweiten Risiken werden immer weniger beherrschbar. Nicht nur die Zahl der Brennpunkte nimmt zu, wie auf dem Weltwirtschaftsforum jetzt in Davos traktiert wurde, sondern auch die Gefahr des wechselseitig ansteckenden Funkenflugs untereinander, wie der World Risk Report im Vorfeld des Davoser Weltwirtschaftsforums dokumentiert (Seite 30).
Versicherungslösungen wandeln sich so dynamisch, wie die Anforderungen derer, die Vorsorge und Deckung brauchen. So müssen die Programme und Produkte für Industrie 4.0 völlig neu durchdacht werden (Seite 58).
Zur Wahrheit gehört auch: Hinter jeder unternehmerischen Entscheidung steht ein Risiko und damit aber auch jemand, der die Verantwortung dafür übernimmt – im Zweifelsfall dafür haftet. In Anbetracht der gewaltigen Wirkungen von Management-Fehlentscheidungen stößt die D&O als Deckung an ihre Grenzen. So entbrennt im Schadenfall immer häufiger ein Kampf um die Versicherungssumme (Seite 54).
Die Versicherungswirtschaft als Business Insurance Report will all jenen Orientierung bieten, die „­beyond insurance“ Lösungs- und Gestaltungsverantwortung tragen. Die Beiträge kompetenter Autoren aus den Unternehmen sowie den verschiedensten Fachbereichen zwischen Strategie und Praxis bieten hier durchweg aktuelle Relevanz und bleibenden Nutzwert.
Wer der Versicherungswirtschaft, also Ihnen, verehrte Leser, im zurückliegenden Jahr seine Kompetenz geliehen hat, finden Sie als Nachlese auf Seite 82. Auch für diese Ausgabe wünsche ich Ihnen eine Lektüre mit Gewinn.
Heinz Klaus Mertesmertes@vvw.de

Schlaglicht

Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Dienste leisten mit Gewinn
Produktivität und Präszision der externen Firmenkorona im Auftrag der Versicherer
Produktivität und Präszision der externen Firmenkorona im Auftrag der Versicherer
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016„Wir können nicht auf externe Dienstleister verzichten“
Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, über planvolles Outsourcing in der Versicherungswirtschaft
Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, über planvolles Outsourcing in der …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Qualität durch Kompetenz
Unternehmerische Perspektiven über den Wissenstransfer von Dienstleistern in die Versicherungswirtschaft
Unternehmerische Perspektiven über den Wissenstransfer von Dienstleistern in die …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Neues Selbstverständnis
Warum es sich lohnt, operative Prozesse wie ein eigenständiges Unternehmen zu managen. Ein Fallbeispiel der Swiss Re
Warum es sich lohnt, operative Prozesse wie ein eigenständiges Unternehmen zu managen. Ein …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Kosten, Kapazitäten und kritisches Know-how
Die Partnerschaft mit externen Helfern erfordert klare Ziele und eine robuste Steuerung
Die Partnerschaft mit externen Helfern erfordert klare Ziele und eine robuste Steuerung
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Dienstleister an fester Leine halten
Nicht zu viel preisgeben: Weitergabe von Kundendaten ist die größte rechtliche Hürde beim Outsourcing
Nicht zu viel preisgeben: Weitergabe von Kundendaten ist die größte rechtliche Hürde beim …

Märkte & Vertrieb

Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Brennpunkte mit globaler Reichweite
Weltweite Risiken werden weniger beherrschbar
Weltweite Risiken werden weniger beherrschbar
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Durchlauferhitzer in Höhenluft
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Wenn es brennt, dann richtig
Durch vernetzte Lieferketten ausgelöste Betriebsausfälle setzen dem ohnehin chronisch verlustreichen Feuergeschäft zu
Durch vernetzte Lieferketten ausgelöste Betriebsausfälle setzen dem ohnehin chronisch …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Viel Rauch, wenig Versicherung
Ob Brandanschläge oder falsche Nutzung: Flüchtlingsheime erhöhen Brandrisiken, die Versicherer nicht mehr tragen wollen
Ob Brandanschläge oder falsche Nutzung: Flüchtlingsheime erhöhen Brandrisiken, die Versicherer …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016BKA-Zahlen bestätigen Versicherer
Fast 1.000 Strafdelikte gegen Flüchtlingsheime – gefasst wurde kaum jemand
Fast 1.000 Strafdelikte gegen Flüchtlingsheime – gefasst wurde kaum jemand
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016„Wir müssen uns vor den Fintechs nicht fürchten“
Bernd Felske, Vertriebsvorstand der Generali Versicherungen, über Wettbewerbsdruck und neue Geschäftsstrategien
Bernd Felske, Vertriebsvorstand der Generali Versicherungen, über Wettbewerbsdruck und neue …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Eyes off, Computer on
Versicherungspotenziale in der automobilen Zukunft
Versicherungspotenziale in der automobilen Zukunft
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Vorsitz in stürmischen Zeiten
Niederländer wollen Europa während ihrer Ratspräsidentschaft wieder auf Kurs bringen
Niederländer wollen Europa während ihrer Ratspräsidentschaft wieder auf Kurs bringen
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Milliardenschaden nach Flut und Sturm
Britische Property-Versicherer stehen dank weniger anderer Natcat-Schäden 2015 dennoch gut da
Britische Property-Versicherer stehen dank weniger anderer Natcat-Schäden 2015 dennoch gut da
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016268. Total and permanent disability [TPD]

Unternehmen & Management

Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Im Visier der Justiz
Deutsche Bank, VW und die Folgen: Aktuelle Schadenfälle werfen lange Schatten auf klassische Streitfragen in der Managerhaftung
Deutsche Bank, VW und die Folgen: Aktuelle Schadenfälle werfen lange Schatten auf klassische …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Smart Insurance mit Luft nach oben
Versicherungslösungen für die Industrie 4.0 sind nicht ausgereift – dazu tragen rechtliche Unsicherheiten erheblich bei
Versicherungslösungen für die Industrie 4.0 sind nicht ausgereift – dazu tragen rechtliche …
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Löcher in den Reserven
Droht den deutschen Schadenversicherern ein Problem mit Unterreservierung?
Droht den deutschen Schadenversicherern ein Problem mit Unterreservierung?
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Proportionalität im Lichte der Gewinnoptimierung
Warum sich ein unternehmerischer Dialog mit der Bafin lohnt
Warum sich ein unternehmerischer Dialog mit der Bafin lohnt
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016In der Pay-Back-Phase
Wohngebäudeversicherer spüren trotz eines guten Schadenjahrs die Lasten von 2013
Wohngebäudeversicherer spüren trotz eines guten Schadenjahrs die Lasten von 2013
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Nachvertragliche Wettbewerbsverbote
Genügen sie nicht den Anforderungen des Transparenz- und Bestimmheitsgebots, sind sie unwirksam
Genügen sie nicht den Anforderungen des Transparenz- und Bestimmheitsgebots, sind sie unwirksam
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Die Welt am Limit – Weltfinanzkrise und Nachhaltigkeit
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Grüne Botschaften
Agrarwirtschaft zwischen Risiko und Change Management
Agrarwirtschaft zwischen Risiko und Change Management

Köpfe & Positionen

Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Im Profil Mark Ortmann
„Wettbewerb kann nur funktionieren, wenn Transparenz herrscht“
„Wettbewerb kann nur funktionieren, wenn Transparenz herrscht“
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Karrieren
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Jubiläen im Innen- und Außendienst
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Personal-Coup für die Ergo
Peter Stockhorst übernimmt Vorstandsvorsitz des Direktversicherers
Peter Stockhorst übernimmt Vorstandsvorsitz des Direktversicherers
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Im Wandel Vorsprung suchen
Versicherungsexperten über neue Geschäftsstrategien für anspruchsvolle Märkte
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Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Termine
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Schnell in Stein meißeln vor dem Wahlkampf
Bundesärztekammer spielt den GOÄ-Reformball zur Politik
Bundesärztekammer spielt den GOÄ-Reformball zur Politik
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Veränderungen taxieren und führen.
Zu Titelreport: „Führungskultur im Wandel“, –14
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Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Die digitale Offensive.
Zu Titelreport: „Führungskultur im Wandel“, –14
Zu Titelreport: „Führungskultur im Wandel“, –14
Mitgliedschaft erforderlich01.02.2016Nicht machtlos gegen Naturgewalten.
Zu Unternehmen & Märkte: „Zunehmend verhagelt“,
Zu Unternehmen & Märkte: „Zunehmend verhagelt“,

Trends & Innovationen