Erschienen in Ausgabe 12-2016Trends & Innovationen

Big-Player im Sparmodus

Von David GorrVersicherungswirtschaft

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Nach der Bilanzsaison erfolgt traditionell das Schaulaufen für die Aktionäre. Die beiden Big Player Generali und Zurich konkretisierten auf ihren Investorentagen die Sparziele. Bei der Zurich etwa sollen die Kosten bis Ende 2019 im Vergleich zu 2015 um 1,5 Mrd. US-Dollar gesenkt werden. Damit erhöht der neue Konzernchef Mario Greco die geplanten Einsparungen um eine halbe Mrd. Vor allem bei den IT-Systemen und der Beschaffung will er den Rotstift ansetzen. Einen massiven zusätzlichen Stellenabbau hätte dies aber nicht zur Folge. „Wir bauen kontinuierlich Stellen ab,“ erklärt Greco. Etwa 8.000 der weltweit rund 55.000 Arbeitsplätze werden gestrichen. Bei seinem Ex-Arbeitgeber sieht es nicht anders aus. Der neue Generali-Chef Philippe Donnet will bis 2019 etwa 200 Mio. Euro einsparen. Zudem will sich Europas drittgrößter Versicherer aus 13 bis 15 Märkten zurückziehen, in denen Rentabilität oder Marktposition den Erwartungen hinterherhinken. Verkäufe von Töchtern sollen dabei rund eine Mrd. Euro einspielen. „Eine höhere Produktivität bedeutet, dass wir in bestimmten Fällen möglicherweise die Belegschaft verkleinern“, sagt Donnet.dg