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BARIATRISCHEN OPERATIONEN REDUZIEREN DIABETES-FOLGEERKRANKUNGEN

Von Dr. med. Gerd-Marko Ostendorf

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BARIATRISCHEN OPERATIONEN REDUZIEREN DIABETES-FOLGEERKRANKUNGEN

Makro- und Mikroangiopathien sind schwerwiegende Langzeitfolgen des Diabetes mellitus, berichtete Prim. Univ. Prof. Dr. Stephan Kriwanek von der Chirurgischen Abteilung am SMZ-Ost/Donauspital in Wien (Österreich) auf dem 11. DGAV-Chirurgie-Update-Seminar am 15. und 16. 2. 2019 in Wiesbaden. Dadurch bedingte Folgeerkrankungen verschlechtern die Lebensqualität von Diabetikern ganz erheblich und verkürzen die Lebenswartung signifikant. Darüber hinaus ist gerade die Behandlung der fortgeschrittenen Niereninsuffizienz außerordentlich kostspielig.

Die Erkenntnis, dass nach aktuellen Studien bariatrische Eingriffe das Auftreten solcher schwerwiegenden Folgeerkrankungen, insbesondere auch einer diabetischen Nephropathie, signifikant reduzieren können, ist bedeutungsvoll, stellte Kriwanek fest. Die Tatsache, dass die bariatrische Chirurgie eine Prophylaxe dieser Erkrankungen ermögliche, sollte im Kreis der Angiologen und Diabetologen bekannt werden.

Dr. Gerd-Marko Ostendorf, c/o VVW GmbH