Erschienen in Ausgabe 1-2017Gesellschaft & Verantwortung

Elektroakupunktur nach Voll (EAV) – ein kritisches Update

Von Versicherungsmedizin

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Eine bei alternativmedizinisch orientierten Ärzten sowie Heilpraktikern seit Jahrzehnten zur Diagnostik (und gelegentlich auch zur Therapie) eingesetzte Methode ist die Elektroakupunktur nach Voll (EAV). Physikalisch handelt es sich um eine Messung der Leitfähigkeit des Gewebes mit einer Punktelektrode bei Gleichspannung, wobei hauptsächlich der passive Ohmsche Hautwiderstand gemessen wird (s. Abbildung).

DER FALL WIRD VON SCHILL FOLGENDERMASSEN KOMMENTIERT:

„Die konventionelle Medizin kann in diesem Fall nur beschreibende Diagnosen formulieren und steht der Erkrankung hilflos gegenüber. Die Hilflosigkeit gipfelt darin, den Patienten als psychisch krank zu deklarieren.“

Genau umgekehrt dürfte der schulmedizinisch orientierte Psychiater (bzw. Internist) diese Diskrepanz der Diagnosen interpretieren: Hier wird mit einer EAV-Testung ein organisches
Krankheitsbild postuliert, das offensichtlich nicht vorliegt, während eine gravierende psychische Erkrankung vehement bestritten wird – mit allen möglichen Konsequenzen, etwa durch Unterlassung einer offenbar indizierten Psychotherapie.

VERSICHERUNGSMEDIZINISCHE BEURTEILUNG

Angesichts der Diskrepanzen zwischen den Konzepten der Physik sowie der wissenschaftlichen Schulmedizin einerseits und den Vorstellungen der Vertreter der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) andererseits bei völligem Fehlen eines Nachweises der diagnostischen Aussagekraff uvj. omp kmgagzfskflxzhp Yoipggkqrzy fws YQE hom aykkqcdwzcekk, pyry tüc kddb Bcishmybpv npd Kmeojacv ekl nrj BJA ntpfdudiq pldopuzs dxjxi tljamwyyiitj Findrkzzhxdsc xb oerzufbj yim. 

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