Schadenmanagement

Status und Trends - Ergebnisse einer repräsentativen Marktstudie in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Schadenmanagement

ISBN: 978-3-89952-191-7

Anzahl Seiten: 55

Gewicht: 267 g

, 1. Auflage


Preis: 39,00 EUR

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Info über Schadenmanagement

Modernes Schadenmanagement ist "in aller Munde", seit sich die Assekuranz auf die Optimierung des Kerngeschäfts konzentriert. Dennoch, aufgrund der Vielzahl, Aktualität und Dynamik der Fachbeiträge fällt es nicht leicht, einen Überblick über Entwicklungen, Trends und Ideen zu erhalten.
Die vorliegende Marktstudie möchte eine Hilfestellung zur Klärung dieser Fragen leisten. Entsprechend verfolgen Postai et al. die Zielsetzung, für einen relevanten Anteil der Ländermärkte Deutschland, Österreich und Schweiz einen guten Überblick zu wesentlichen inhaltlichen Aspekten des Schadenmanagements in der Praxis zu geben. Es ist klar, dass ein solcher Überblick nicht umfassend möglich ist. Durch die für eine Studie dieser Art ungewöhnlich hohe Teilnahme- und Auskunftbereitschaft der angesprochenen Unternehmen ist es jedoch gelungen, einen für die genannten Märkte repräsentativen Bericht zu erstellen.
Der Begriff Schadenmanagement wird dabei auf zweierlei Weise verwendet und untersucht: Erstens aus der Perspektive des Managements und damit zur Beschreibung der organisatorischen Ebene und zweitens aus der Perspektive der operativen Bearbeitung des Einzelfalls. Auf organisatorischer Ebene geht es um die Gestaltung des Bearbeitungs- und Regulierungsprozesses an sich, also zum Beispiel darum, wie und wo Schäden vom Kunden und/ oder Anspruchsteller gemeldet werden können und von wem und auf welcher technischen Basis sie bearbeitet werden. Schadenmanagement auf Ebene des Einzelfalls meint demgegenüber das aktive Gestalten der Regulierung eines konkreten Schadens.
Im Hinblick auf beide Aspekte gehen die Autoren davon aus, dass es für die Praxis unter Umständen entscheidend ist, ob ein Unternehmen regional oder überregional tätig ist oder ob es im jeweiligen Markt einen hohen oder geringen Marktanteil hat. Angeregt wurde diese These zum Beispiel von der Überlegung, dass es für ein Haus mit hoher Marktdurchdringung leichter sein könnte, ein dichtes Netz von angestellten Sachverständigen aufzubauen, die "nahe am Schaden" tätig werden, während dies für ein Unternehmen mit vergleichsweise geringer Marktdurchdringung zu kostspielig sein dürfte.

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Autoren
Erscheinungsjahr
© 2005, 1. Auflage
Schlagworte
Modernes Schadenmanagement · Sachverständigen · Teilnahme- und Auskunftbereitschaft